FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül (r.) sagt, beim Thema See sei ein Parkplatz an der L 3187 am dringlichsten. FOTO: HOCKE
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FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül (r.) sagt, beim Thema See sei ein Parkplatz an der L 3187 am dringlichsten. FOTO: HOCKE

"Anwohner entlasten"

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Der Bergwerksee zwischen Dorn-Assenheim und Weckesheim zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher aus Reichelsheim und dem gesamten Wetteraukreis an. Besonders bei schönem Wetter und an den Wochenenden führe dies zu einer erhöhten Verkehrs- und Lärmbelastung der Anwohner in beiden Stadtteilen, schreibt FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül in einer Pressemitteilung. Zudem blockierten die Autos durch wildes Parken den Straßenrand sowie Landwirtschafts-, Forst- und Radwege. "Beim Thema Bergwerksee muss die Politik endlich ins Handeln kommen", fordert er. "Nach zahlreichen teuren Gutachten und viel verstrichener Zeit erwarten Anwohner und Landwirte zu recht, dass erste Schritte eingeleitet werden."

Parkplatz soll her

Am dringlichsten sei Gönül dabei die Schaffung eines Parkplatzes an der Landstraße. Hierfür sei es weder nötig, eine eigene Straße zu bauen, noch müssten hohe Baukosten für die Parkfläche selbst aufgerufen werden. "Es reicht eine Abbiegespur von der L 3187. Bei dieser Spur, genauso wie beim Parkplatz, müssen keine versiegelten Flächen entstehen." Es geht nur um einen befestigten Weg und eine Parkfläche, die ausgekiest sein könne.

Auf der Ostseite des Sees solle ein Rundweg für Spaziergänger, Jogger und Fahrradfahrer entstehen. Auch über einen Naturlehrpfad sowie einen Barfußpfad könne man nachdenken. Für Freizeitsportler eigne sich die Installation von Freizeit- und Sportgeräten. Mit der Einrichtung einer Hundewiese könne man den Bedürfnissen der Vierbeiner gerecht werden. Zur Finanzierung könnten Spendenaktionen ins Leben gerufen werden. Auch lokale und überregionale Unternehmen könnten als Sponsoren agieren. Hinzu kämen Fördermöglichkeiten von Kreis und Land.

Wichtig bei allen Planungen sei, so Gönül, dass nur ein Teil des Gebiets am See für Naherholung und Sport freigegeben werde. Der restliche Teil müsse dem Naturschutz vorbehalten bleiben. Hier komme auch die Idee eines Zukunftswalds am nördlichen Steilufer zum Tragen. Gönül: "Eine zielgerichtete Nutzung des Bergwerksees ist auch im Sinne des Naturschutzes, da wir damit die Besucher, die ja schon jetzt regelmäßig kommen, auf einen ausgewiesenen Teil begrenzen. Gleichzeitig kommen wir dem Interesse der Reichelsheimer nach einem nachhaltigen Naherholungsgebiet vor der Haustür nach."

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