Lena Herget-Umsonst sagt, die Bürger wollten mehr einbezogen werden und seien bereit, sich einzubringen.
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Lena Herget-Umsonst sagt, die Bürger wollten mehr einbezogen werden und seien bereit, sich einzubringen.

"Alle Stadtteile im Blick"

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst hat ihre Haustürbesuche beendet, wie sie mitteilt. "Mein Fazit: Es hat sich gelohnt. Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen", schreibt Herget-Umsonst in einer Pressemitteilung. "Die Menschen waren sehr dankbar, dass ich sie direkt zu Hause aufgesucht habe und offene Ohren für ihre Anregungen hatte." Die Gespräche seien stets mit Abstand geführt worden, und auch Maske und Desinfektionsmittel habe sie dabei gehabt.

Aus ihren Haustürbesuchen seien weitere private Besuchstermine, Besichtigungen von Einrichtungen und auch konkrete Arbeitstermine, beispielsweise zum Thema Umgestaltung der Vereinsförderrichtlinien der Stadt und Zusammenarbeit der Tageseltern mit der Stadt, entstanden.

Kita-Standort neu beraten

"Es ist mir wichtig, alle Stadtteile in den Blick zu nehmen und genau hinzuhören, wo bei all den Großthemen, die die Gesamtstadt betreffen, die Wünsche und Probleme ganz konkret vor Ort liegen", sagt Herget-Umsonst. In Blofeld, ihrem Heimatort, seien unter anderem der Wunsch nach der Ausweitung der 30km/h-Begrenzung auf die gesamte Ortsdurchfahrt, die Aufwertung des alten Spielplatzes und die Sanierung des Feuerwehrhauses geäußert worden.

In Heuchelheim seien genannt worden: Sanierung der Ortsdurchfahrt, mehr Verkehrssicherheit, Unterstützung der tatkräftigen Vereine - Landfrauen, Feuerwehr -, Pflege der Streuobstwiesen.

In Weckesheim seien die Verkehrsberuhigung der Reichelsheimer und Dorn-Assenheimer Straße gewünscht, das Verlängern der Ampelschaltung, mehr Freizeit- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, mehr Angebote der Jugendpflege vor Ort sowie eine Belebung des Anglerheims und eine Neuverpachtung des Bürgerhauses.

In Beienheim sei zum Beispiel eine Befestigung des Karl-Kempf-Platzes gewünscht, ebenso die Einrichtung eines Zebrastreifens zwischen Kita und "Raabennest", die Verlängerung der Fußgängerampelschaltung und eine Verkehrsberuhigung unter anderem in der Gartenfeldstraße, der Dorheimer und Weckesheimer Straße. Oft sei auch die 90-Grad-Abbiegung der Berliner Straße genannt worden, die kaum einzusehen sei. Auch die Qualität der Gehwege und der Unterführung seien bemängelt worden. Der Bahnhof brauche dringend ein Nutzungskonzept und eine bessere Parkplatzsituation.

Die Dorn-Assenheimer Sportler wünschten sie eine zeitnahe Erneuerung der Flutlichtanlage und dass sie nicht länger kalt duschen müssten. Ein großes Thema bei den Familien sei die Verbesserung der Anbindung an die Singbergschule gewesen. Viel Raum bei den Gesprächen habe auch wie in Weckesheim die Entwicklung des Bergwerksees eingenommen. "Die Menschen möchten in den Prozess einbezogen werden und mitentscheiden, wie Naturschutz und Freizeitnutzung in Einklang gebracht werden können. Sie haben gute Ideen und sind voller Tatendrang", sagt Herget-Umsonst.

"In Reichelsheim wird das Bürgerhaus besonders von den Vereinsmenschen schmerzlich vermisst." Die Eltern fiebern laut Herget-Umsonst dem Kita-Neubau entgegen, dessen Standort jedoch zunächst neu beraten werden müsse. Die Einrichtung eines Zebrastreifens beispielsweise vor der alten Schule, eine entsprechende Verkehrsberuhigung, die Aufwertung der Spielplätze und die Einrichtung eines Familienzentrums seien ebenfalls angeregt worden.

Verkehrsberuhigung überall ein Thema

Allgemein werde auch die Aufwertung des Stadtbildes gefordert. Auch gebe es den Wunsch nach neuen Formen der Urnenbestattung.

In allen Stadtteilen herrsche der Wunsch nach mehr Grün und Aufwertung der öffentlichen Plätze. Die Bürger böten ihre Unterstützung an, etwa durch Patenschaften. Straßensanierungen und Gehwegausbesserungen seien ebenso thematisiert worden wie die Forderung nach einer Stärkung des Ehrenamts, der Belebung der Ortskerne und eine aktive Förderung der Wirtschaft. Auch bestehe der Wunsch, besser von Verwaltung und Politik über laufende Entscheidungen informiert zu werden. Thema Nummer eins sei überall die Verkehrsberuhigung.

Herget-Umsonst sagt, sie stehe weiterhin für Gespräche zur Verfügung, vor allem für die Menschen, die sie persönlich nicht angetroffen habe.

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