Neue Leiterin der kommunalen Kita Sternschnuppe ist Beatrix Zörb (r.), ihr Stellvertreter ist Patrick Jung. "Es läuft super", sagt Bürgermeisterin Kristina Paulenz.	FOTO: HAU
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Neue Leiterin der kommunalen Kita Sternschnuppe ist Beatrix Zörb (r.), ihr Stellvertreter ist Patrick Jung. »Es läuft super«, sagt Bürgermeisterin Kristina Paulenz. FOTO: HAU

Auf dem Weg zum Regelbetrieb

  • vonAnnette Hausmanns
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Kindertagesstätten meistern in Corona-Zeiten mit Vorsicht und Fürsorge einen Balanceakt. Auf dem Weg zum Regelbetrieb ist die kommunale Kita »Sternschnuppe« in Ober-Mörlen weit vorangeschritten. Für die neue Leiterin Beatrix Zörb und ihren Stellvertreter Patrick Jung zählt der optimistische Blick nach vorn doppelt. Das vergangene Jahr hatte Turbulenzen mitgebracht.

Zwei Wochen Übung haben sie schon, und sie machen ihre Sache prima. Beatrix Zörb ist stolz auf »ihre« Kinder. Nicht nur, weil sie seit dem eingeschränkten Regelbetrieb mit den Corona-Regeln super gut umgehen, aber auch deshalb. »Die Kinder sind das höchste Gut, das die Familien haben, und wir dürfen mit ihnen arbeiten«, unterstreicht die neue Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte »Sternschnuppe« in Ober-Mörlen. Bei allem Tun richteten sie den Blick auf die Kinder.

Erzieherin Beatrix Zörb macht das bereits seit 24 Jahren in der vor 27 Jahren eingeweihten »Sternschnuppe«, seit dem Leitungswechsel im März 2019 außerdem als stellvertretende Leiterin und nun in leitender Funktion. »Die Kinder freuen sich, nach der coronabedingten Zwangspause endlich wieder kommen zu dürfen«, weiß mit Patrick Jung der stellvertretende Leiter der integrativen Kita. Seit September gehört der junge Mann aus Cleeberg zum Team, die Freude an der Arbeit ist dem Erzieher ins Gesicht geschrieben.

»Es läuft super«, schätzt Bürgermeisterin Kristina Paulenz die aktuelle Entwicklung der kommunalen Betreuungseinrichtung ein - und meint damit neben dem Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie unausgesprochen sicher auch die Beruhigung nach den Turbulenzen seit dem Leitungswechsel vor gut einem Jahr mit Kündigungswelle, Elternkritik und schließlich der Entlassung der Leiterin.

Seit den Corona-Lockerungen Anfang Juni habe man die Zahl der betreuten Kinder auf derzeit 60 erhöhen können, erklärt die Bürgermeisterin. Die Kinder könnten fünf Tage die Woche von 8 bis 17 Uhr betreut werden, das sei ein großer Schritt nach vorn und anderen Kommunen voraus. An der zeitnahen Aufnahme aller 84 Kinder arbeite man mit vereinten Kräften. Eine neue Bedarfsabfrage bei den Eltern sei auf dem Weg, ergänzt Zörb und ist dankbar auch für die Unterstützung durch den Elternbeirat.

Kita-Konzept überarbeitet

Ebenfalls auf dem Weg, nämlich durch die Prüfinstanzen, ist die überarbeitete Kita-Konzeption. Das komplette Team - derzeit gehören elf Mitarbeiter dazu, weitere Erzieherinnen treten ihre Stellen nach den Sommerferien an - habe an der Weiterentwicklung des bisherigen Konzepts mitgearbeitet, betont Beatrix Zörb. »Wir wissen, was wir wollen, und setzen das mit nach vorne gerichtetem Blick schrittweise um.«

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