Aus dem Ranstädter Parlament

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Kitas kürzer geöffnet- Im August 2018 sind die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten ausgeweitet worden: von 6.30 bis 17 Uhr. Diese Zeiten sollen aber wieder gekürzt werden, womit Einsparungen im Personal verbunden sind. Die erste und letzte halbe Stunde seien kaum genutzt worden. Nun sollen im Ausschuss für Jugend und Soziales auch die Elternvertreter gehört werden.

Stellplätze für Wohnmobile- Mit einem einstimmigen Votum brachten die Gemeindevertreter die Einrichtung von Stellplätzen für Wohnmobile auf den Weg. Begonnen werden soll am Bürgerhaus in Ober-Mockstadt, wie Rita Herche (Freie Wähler) aus dem Ausschuss für Bauen und Umwelt berichtete. Zusammen mit dem Ortsbeirat soll die Verwaltung neue Plätze für die Altglascontainer suchen, die den Stellplätzen weichen müssen. In Ranstadt wird das Ende der Baumaßnahmen am Bürgerhaus abgewartet. Auch in Dauernheim sollen Möglichkeiten für Stellplätze gesucht werden.

Neue Schöffin- Claudia Pretsch wurde zur Ortsgerichtsschöffin für das Ortsgericht Ranstadt gewählt.

Zusammenarbeit mit Glauburg- Politische Gremien von Ranstadt und Glauburg sollen enger zusammenarbeiten, wie bereits in Bereichen der Verwaltung. Auf Antrag der CDU stimmten die Gemeindevertreter gemeinsamen Sitzungen des Ausschusses für Jugend und Soziales der Gemeinde Ranstadt und dem Ausschuss für Sport, Soziales, Kultur und Tourismus der Gemeinde Glauburg nun zu. Dort könnten etwa Vereinsförderung, Ferienspiele oder Öffnungszeiten von Kitas beraten werden, sagte Christian Loh (CDU).

Grundstückskauf- Der Regionalbauernverband legte gegen den Ankauf eines Grundstücks in Bobenhausen Widerspruch ein. In der vergangenen Sitzung war der Ankauf über das Vorkaufsrecht beschlossen worden. CDU und Freie Wähler stimmten nun gegen die Aufrechterhaltung des Vorkaufsrechts. Das Grundstück sei klein, die Kosten des Pachtvertrags höher als die Einnahmen, sagte Loh (CDU). Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel warb dagegen für den Ankauf. Die Gemeinde brauche Ökopunkte und Land zum Ausgleich für Baumaßnahmen wie die Kläranlage und die Erweiterung der Kita in Dauernheim.

Kleineres Minus 2015- Das Haushaltsjahr 2015 weist ein Minus von rund 186 000 Euro auf. In der Planung stand noch ein Defizit von 955 000 Euro. Das verbesserte Ergebnis stammt hauptsächlich aus höheren Erträgen (315 000 Euro) und geringeren Sach- und Dienstleistungen (407 000 Euro). Der Abschluss wurde einstimmig beschlossen. (ini)

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