rueg_Auenlandhof_Ranstad_4c
+
Beeindruckendes Ambiente: Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel besucht mit Erster Kreisbeigeordneter Stephanie Becker-Bösch den Auenlandhof in Dauernheim.

Wohlfühlinsel für Erholungssuchende

  • VonRedaktion
    schließen

Ranstadt (prw). Mitten im Ranstädter Ortsteil Dauernheim, direkt an der Nidda, liegt der Auenlandhof als kleine Wohlfühlinsel inmitten der Wetterau. Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel statteten dem Hof kürzlich einen Besuch ab.

»Schon von außen sticht das in leuchtenden Farben gestrichene Fachwerkhaus ins Auge. Und was sich hinter dem Hoftor versteckt, bringt Groß und Klein ins Staunen«, heißt es in einer Pressemitteilung dazu. »Mit Festscheune, Destillerie, Tagungsräumen, Biergarten, Gästehaus und einer Ferienwohnung, bietet der Auenlandhof in Dauernheim für jeden Anlass die passende Location zum Abschalten, Energie auftanken und Wohlfühlen.«

Hinter einer großen dunklen Tortür versteckt, befindet sich bereits das Herz des Hofes, die Festscheune. Der gemütliche Veranstaltungsraum mit viel Charme und Liebe dekoriert, bietet eine passende Location für Familienfeiern mit einer einzigartigen Atmosphäre. »Wir sind die dritte offizielle Niederlassung des Standesamtes Ranstadt. Bei uns können Ehen unter freiem Himmel geschlossen werden«, erzählt Melanie Hülsbömer. Seit 2018 betreiben André und Melanie Hülsbömer gemeinsam den rund 350 Jahre alten Vierseithof in Dauernheim. Das Verwöhnprogramm kann sich sehen lassen: am Morgen gibt es für die Übernachtungsgäste regionale, mit Sorgfalt ausgewählte Lebensmittel, die von Melanie Hülsbömer selbst zubereitet werden. Am Sonntagnachmittag kann man im Biergarten frische Waffeln mit Fruchtmus von den eigenen Streuobstwiesen genießen oder abends eine Wildwurst vom Grill. Dazu selbst gebrannte Schnäpse und hausgemachten Wein.

Eigene Schnäpse Liköre und Weine

Gleich neben der Festscheune findet man ein weiteres Highlight. Dort, wo früher einmal die Kühe untergebracht waren, befindet sich nun die Destillerie. Hier werden Schnäpse und Liköre produziert. »Seit 2019 keltern wir hier wieder einen ersten oberhessischen Schankwein, den »Dauemer Droppe‹, erklärt André Hülsbömer. »Wir haben eigene Chardonnay-Reben, aus denen wir im Jahr etwa 600 bis 1000 Flaschen Wein produzieren.« Eine zweite Lage sei in Vorbereitung. Im »Bunten Haus« ist neben Gästezimmern auch eine Ferienwohnung vorhanden.

Bürgermeisterin Reichert-Dietzel zeigte sich sehr beeindruckt: »Für Dauernheim ist der Auenlandhof ein echter Gewinn. Nicht nur Einheimische kommen sehr gerne hierher, auch Touristen finden eine tolle Anlaufstelle, um hier die Natur zu erkunden.«

Es sei beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wurde, meinte auch Becker-Bösch. Ställe und Scheunen, die nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck genutzt würden, böten Chancen für eine moderne Umnutzung. Regionale Lebensmittel und auch ländliche Regionen hätten durch die Krise wieder an Bedeutung für die Menschen gewonnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare