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Wie viele andere Mitglieder der Naturfreunde kümmern sich Robert Meub (l.) und Michael Gierhardt um die intensive Bodenbearbeitung und Aussaat.

Ein Summen und Brummen

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Ranstadt(pm). Es blüht in Ober-Mockstadt: Auf den von den Naturfreunden wieder eingesäten Wiesengrundstücken an den Schrebergärten und an der Flutmulde ist die Saat aufgegangen. Das Summen und Brummen signalisiert: Hier gibt es reichlich Insekten, die sich an den Blumen laben.

Die Naturfreunde betreuen zurzeit 20 Gärten, eine Flutmulde und ein Lehrbiotop mit Flutmulde sowie zwei Streifen zum Neubaugebiet Ober-Mockstadt.

Bei den Blühflächen, die alleine rund 5000 Quadratmeter ausmachen, gehen die Naturfreunde nach einem Drei-Jahres-Zyklus vor: Das erste Jahr nach der Aussaat ist das sogenannte Standjahr, das heißt, die Fläche wird nicht weiter bearbeitet. Über den Winter und im zweiten Jahr bleibt die Fläche unverändert stehen. Ab August erfolgt eine Mahd oder besser noch eine Beweidung. Im dritten Jahr wird dann erst im Herbst umgepflügt. Anschließend beginnt der Zyklus von vorne.

Dass auf den Flächen verblühte Sonnenblumen oder riesige Silberdisteln zu sehen sind, ist also keine Nachlässigkeit, sondern Absicht: Die Flächen sollen auch über die Blühphase hinaus den Insekten und anderen Tieren - wie Vögeln, Hamstern, Hasen und Rehen - Schutz und Nahrung bieten.

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