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Cäcilia Reichert-Dietzel (M.) ist von der SPD zum dritten Mal für die Bürgermeisterwahl nominiert worden. Sie baut auf ihr Wahlkampfteam mit (von links) Celine Trautmann, Gerd Rösch, Tante Irmgard Reichert, Thomas Knauß, Günter Ruppert und Jan Rösch.

Reichert-Dietzel erneut nominiert

  • VonStephan Lutz
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Ranstadt (pm). Die Ranstädter SPD geht erneut mit Cäcilia Reichert-Dietzel in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt. Das ergab eine Mitgliederversammlung des SPD-Ortsverereins Ranstadt am Freitagabend im Bürgerhaus Ober-Mockstadt, die als wichtigsten Tagesordnungspunkt die Nominierung einer Kandidatin oder eines Kandidaten beinhaltete. Als Wahltag ist der 26.

September terminiert.

Die Amtsinhaberin geht mit der maximalen Unterstüzung ihrer Genossinnen und Genossen ins Rennen, denn bei der Wahl erreichte Reichert-Dietzel das Ergebnis von 100 Prozent Zustimmung. »Ich nehme diese Nominierung sehr gerne an und freue mich auf den Wahlkampf, auch wenn es in Pandemie-Zeiten ein anderer sein wird, als die letzten beiden Male«, sagte die amtierende Rathauschefin.

Unklar ist derzeit noch, ob es die Amtsinhaberin mit Gegenkandidat/innen zu tun bekommt. Die Bewerbungsfrist läuft am 19. Juli ab. Für die Kreis-SPD gratulierte Christine Jäger und sprach von einem »tollen Ergebnis, das nicht anders zu erwarten war«. Und: »Cäcilia Reichert-Dietzel ist engagiert und erfahren, was Besseres kann Ranstadt gar nicht passieren«.

Landrat a. D. Rolf Gnadl lobte die Authentizität der Bewerberin, ihre »individuelle Qualität« und ihre »positive Konfliktfähigkeit, sich mit Augenmaß und Herzblut zu agieren«. Gerd Rösch aus dem Gemeindevorstand freute sich, eine sehr gute Kandidatin für mindestens noch sechs weitere Jahre gefunden zu haben. Carsten Kretschmar, Bürgermeister der Nachbarkommune Glauburg, lobte Leidenschaft, Regionalität und die lange Erfahrung der Bewerberin, mit der er gemeinsam für die Region kämpfe.

Mirko Berg aus der SPD-Fraktion im Ranstädter Parlament beschrieb Reichert-Dietzel als zielstrebig, entscheidungsfreudig, teamfähig, beharrlich und engagiert und zählte zu ihren Erfolgen in den vergangenen elfeinhalb Jahren die Entwicklung der Feuerwehren, Sanierung der Kläranlage, die Umbauten der Kitas und die Ansiedelung von Wirtschaft und Gewerbe an.

Reichert-Dietzel selbst hatte ihre etwa halbstündige Bewerbungsrede emotional und engagiert zugleich dargebracht und gleich zu Beginn verdeutlicht: »Eine Kandidatur für dieses so wichtige Amt ist niemals Routine, dieses Amt hat es verdient, voller Respekt und mit Achtung, Engagement und Leidenschaft beworben zu werden.« Ihr Credo: »Ich möchte mit einer breiten Mehrheit und damit einer wertvollen Unterstützung seitens der Bevölkerung als ›ihre‹ Bürgermeisterin wieder gewählt werden.«

Im Falle einer Wahl wäre es für Reichert-Dietzel die dritte Amtszeit, die sie am 2. Januar 2022 antreten würde.

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