Im Einsatz für Vögel und Natur

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Christiane Meub hat dieser Tage insgesamt 55 Mitglieder der Naturfreunde Ober-Mockstadt zur Jahreshauptversammlung begrüßt. In ihrem Bericht ließ die Vorsitzende das vergangene Jahr mit den zahlreichen Aktivitäten in Wort und Bild Revue passieren und gab einen Ausblick auf das laufende Jahr.

Christiane Meub hat dieser Tage insgesamt 55 Mitglieder der Naturfreunde Ober-Mockstadt zur Jahreshauptversammlung begrüßt. In ihrem Bericht ließ die Vorsitzende das vergangene Jahr mit den zahlreichen Aktivitäten in Wort und Bild Revue passieren und gab einen Ausblick auf das laufende Jahr.

Meubs Bericht umfasste die Säuberung der rund 300 Nistkästen im Frühjahr, die Starenkasten-Bauaktion und die Vogelstimmenwanderung sowie die aufwendigen Pflegearbeiten an den vereinseigenen Flächen und die Anlage von Blühstreifen. Zudem erwähnte sie die Jugendfreizeit und den Herbstaktionstag. Bei den Ständen auf dem Ranstädter Weihnachtsmarkt und beim Ober-Mockstädter Nikolausfest habe es viel zu tun gegeben.

Für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands bedankte sich die Vorsitzende im Anschluss an ihren Jahresbericht. Auch für das laufende Jahr kündigte Meub wieder eine Vielzahl von Aktivitäten der Naturfreunde an. Das Arbeitsjahr werde schon am Samstag, 16. Februar, mit der Nistkastensäuberungsaktion beginnen.

Arbeit des Vereins gelobt

Rechner Kurt Meub berichtete über einen weiteren Mitgliederzuwachs des Vereines. Zudem gab er eine Übersicht über die finanziellen Aktivitäten des Vereins. Der Haushalt der Naturfreunde sei solide und ausgeglichen. Die Kassenprüfer Jens Weiser und Stefan Kern lobten die ordnungsgemäße Buchführung Meubs.

Auf der Tagesordnung stand anschließend der Bericht von Schriftführer Christian Gugler. Er informierte die Mitglieder über die Gestaltung und Nutzung der Homepage sowie den Newsletter. Nach der ausführlichen Erläuterung von Rechner Meub zur Datenschutz-Grundverordnung wurde die Ergänzung der Satzung durch eine entsprechende Anlage einstimmig beschlossen.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Allgemeine Aussprache" würdigten in verschiedenen Wortmeldungen unter anderem der Ortsbeirat und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel die Arbeit des Vereins für den Naturschutz der Landschaft. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass weitere Veränderungen erforderlich sind.

Der Naturschutz reiche auf den bestehenden öffentlichen und privat genutzten Flächen nicht aus. Daher sollten neue Methoden zur Integration des Naturschutzes vor allem auf konventionell genutzten Landwirtschaftsflächen gefunden werden. Durch die fortschreitende Intensivierung der konventionellen Landwirtschaft stünden immer weniger Nahrung und Lebensraum zur Verfügung. Gemeinsam mit Biolandwirt Helmut Keller haben die Naturfreunde bereits einen Feldversuch durchgeführt, um den Entwicklungen entgegenzutreten.

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