Ein für heutige Verhältnisse kleiner Traktor aus den 60er Jahren hat gute Dienste geleistet. 	FOTO: PV
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Ein für heutige Verhältnisse kleiner Traktor aus den 60er Jahren hat gute Dienste geleistet. FOTO: PV

Alte Landmaschinen helfen

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Ranstadt (pm). Sonnenblumen, Borretsch oder Kornblumen sollen die Landschaft in Ober-Mockstadt auch in diesem Jahr wieder verschönern. Auf fünf Flächen mit einer Größe von 1700 Quadratmetern haben die Naturfreunde aktuell bunte Blühflächen angelegt.

Treue Dienste bei der Bodenbearbeitung und Aussaat leisten dabei die noch vorhandenen alten Landmaschinen aus den 1960er Jahren. In den Nachkriegsjahren noch als technische Errungenschaft gefeiert, ist dieser Traktor heute vergleichsweise klein, aber mit der alten Fräse und Ringelwalze unabdingbar für die Bearbeitung von Flächen zwischen 100 und 1000 Quadratmetern. Die Aussaat sei anschließend per Hand erfolgt.

Der Saatgutmischung sei Luzerne und Rotklee beigemischt, da diese Arten auch nahezu ohne Wasser in trockenen Sommern auskommen und Rehen oder Hasen als Futterpflanzen dienen. Die Aussaat mit überwiegend einjährigen Pflanzen biete den Vorteil, dass in den folgenden Jahren lichte Brachflächen entstehen, die von Vogelarten wie Schwarzkehlchen, Stieglitzen und Goldammern gerne genutzt werden.

Wichtig sei es, für alle Vögel und Insekten auch offene Brachflächen als Brutplatz und Überwinterungsmöglichkeit zu bieten. Grenzen Blühstreifen an konventionell bewirtschaftete Ackerflächen, müssten Abdriftschäden von Pflanzenschutzmitteln vermieden werden. Dank geht an Gerhard Eyring, Michael Gierhardt sowie Norbert Meub, die sich die Arbeiten für die intensive Bodenbearbeitung und die Aussaat geteilt haben.

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