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Obduktion ergibt: Kleines Mädchen nicht ertrunken

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Ortenberg (dab). Das 17 Monate alte Mädchen, das in der Nacht zum Freitag nach einem tragischen Unfall in der Badewanne gestorben ist, ist nicht ertrunken. Das hat die Obduktion des Kleinkindes am Dienstag ergeben, teilte die Polizei der WZ mit. Andere mögliche Todesursachen würden noch untersucht. Gegen die Mutter werde nicht ermitteilt.

Die 21-Jährige hatte ihre Tochter ins Wasser gesetzt und etwa fünf Minuten alleine gelassen, um ins Wohnzimmer zu gehen, wo einige Bekannten saßen. Als sie zurück ins Bad kam, lag ihr Kind leblos in der Wanne.

Weitere Analysen sollen nun ergeben, ob das Kind einen Infekt hatte, eine Herzmuskelentzündung oder einen Herzfehler. »Es kann nichts ausgeschlossen werden«, sagte Polizeipressesprecher Jörg Reinemer zu dem »allgemeinen Todesermittlungsverfahren«. »Fest steht nur: Das Kind ist nicht ertrunken.« Auch toxikologische Untersuchungen gehören zum weiteren Vorgehen. Sie sollen Auskunft darüber geben, ob das Mädchen Drogen im Blut hatte.

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