Waldtraud Neisel und Wolfgang Klingohr (rechts) und ihre AWO fühlen sich dank des Förderprogramms "Ehrenamt digitalisiert" fit für die Zukunft. Herbert Hahn ist bei der Einrichtung der AWO-Website beratend tätig. FOTO: HAU
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Waldtraud Neisel und Wolfgang Klingohr (rechts) und ihre AWO fühlen sich dank des Förderprogramms "Ehrenamt digitalisiert" fit für die Zukunft. Herbert Hahn ist bei der Einrichtung der AWO-Website beratend tätig. FOTO: HAU

Für die Zukunft fit werden

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen(hau). Als im Mai das Ministerium für Digitale Strategie ein neues Förderprogramm für gemeinnützige Vereine auflegte, sputete sich auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ober-Mörlen, um in den Genuss staatlicher Fördermittel zu kommen. Das Programm wollte Vereinsmitgliedern den Umgang mit modernen Medien erleichtern und beim Digitalisieren von Abläufen helfen. "Das passt super zu uns", stellten Vorsitzende Waltraud Neisel und ihre Weggefährten vom Ortsverein fest. Schon lange hatten sie sich vorgenommen, eine eigene Website zu erstellen und administrative Aufgaben zu digitalisieren.

Erleichterte Organisation

Bereits im Juni beantragte die AWO Ober-Mörlen Fördermittel, im August kam der Bewilligungsbescheid über 6200 Euro und das Projekt "AWO Ober-Mörlen zukunftsfit" konnte starten. Je zwei Notebooks und Laptops wurden angeschafft, sie erleichtern der Schriftführerin, der Vorsitzenden und dem Homepageverwalter das Leben, ein Gerät steht insbesondere für die Beratung von Hilfesuchenden im AWO-Lädchen bereit. So können jetzt unter vielem anderen Protokolle, Schriftverkehr, Organisation von Bürgerbus, Seniorennachmittag oder Plaudercafé, Vereinsgeschichte, Mitglieder- und Hausverwaltung zentral gespeichert, gesichert und bei Bedarf weitergegeben werden. "Das gibt uns ein gutes Gefühl", bestätigen Neisel und Webmaster Wolfgang Klingohr. "Wenn einmal die nächste Generation übernimmt, müssen wir nicht eine ganze Latte Aktenordner weitergeben", nennt Neisel ein Beispiel dafür, wie gerade Vereine mit "älteren Motoren" von dem Förderprogramm profitieren. "Die Jungen können das eh’ alle." Überdies wurde eine Ausstattung für die musikalische Ummalung der Seniorentreffen und Plaudercafés angeschafft.

Professionelle Beratung

Dankbar ist die AWO Ober-Mörlen Herbert Hahn für dessen professionelle Beratung. Vom Vereinsvorstand erhielt er den Auftrag, Ideen für die eigene Homepage umzusetzen. Auch Hahns zeitlicher Aufwand konnte durch die Fördergelder finanziell abgedeckt werden. Entstanden ist eine ebenso übersichtliche wie informative Website unter www.awo-ober-moerlen.de

"Die 6200 Euro haben uns sehr geholfen", stellt Neisel fest. Der eigene Anteil der örtlichen AWO an den Gesamtkosten belaufe sich auf 18 Prozent. "Wir sind gut aufgestellt, haben die Übergabe an jüngere Verantwortliche in der Zukunft vorbereitet und können unsere Veranstaltungen nach Corona noch professioneller ausgestalten."

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