Jörg Wetzstein
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Jörg Wetzstein

Wetzstein: Habe die Raststätten-BI zeitnah unterrichtet

Ober-Mörlen (hau). Mit Unverständnis hat Bürgermeister Jörg Wetzstein auf den Artikel »BI beklagt Informationspolitik« reagiert.

Die Bürgerinitiative gegen die Verlegung der Rastanlage Wetterau Ost an den Ober-Mörler Ortsrand hatte darin erklärt, dass sie einen »Optimierungsbedarf« bei der Zusammenarbeit zwischen Gemeindevorstand und BI sehe.

Der Planungsbehörde Hessen Mobil hatte die BI im selben Zusammenhang »groben Vertrauensbruch« in Sachen Informationspolitik vorgeworfen und sich auf das Versprechen berufen, unverzüglich über neue Entwicklungen informiert zu werden. Unmut hatte sie darüber geäußert, von Hessen Mobil nicht zu einem Informationstreffen am 24. Juli eingeladen worden zu sein, wohl aber die betroffenen Kommunen und Behördenvertreter.

Wie Wetzstein dazu erklärte, habe er die BI vier Tage nach dem behördeninternen Informationsgespräch schriftlich über den Verlauf unterrichtet, und zwar in dem ihm während eines laufenden Verfahrens gestatteten Rahmen. Spruchreifes gebe es derzeit nicht. Besagten Brief legte Wetzstein der WZ vor. Darin schreibt der Bürgermeister, dass laut der Info vom 24.

Juli eine erweiterte Variantensuche stattgefunden habe und von sechs in die engere Wahl gezogenen Möglichkeiten teilweise auch Ober-Mörlen betroffen sei, aber »keine näheren Aussagen zur Priorität einzelner Varianten gemacht wurden«, da die Detailprüfung noch ausstehe.

Er habe bei dem Treffen nochmals unmissverständlich seinen – durch eine Resolution der Gemeindevertretung unterstützten – Standpunkt vertreten, »der auch der Ihre ist, nämlich dass eine Verlegung der Tank- und Rastanlage Wetterau Ost an den von Hessen Mobil bisher favorisierten Standort (...) kategorisch abgelehnt wird«.

Überdies habe er in der Versammlung deutlich gemacht, dass Standortalternativen mit der Gemeinde Ober-Mörlen »rechtzeitig grundsätzlich zu diskutieren wären«, und dass »wir eine Erweiterung der bestehenden Anlage am angestammten Standort präferieren, vorzugsweise verbindend mit einer kurzen Variante der altgeplanten Ortsumgehung«, betonte Wetzstein.

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