Waldbrandgefahr wächst

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen(hau). "Die Waldbrandgefahr wächst", konstatiert die CDU-Fraktion in ihrem Antrag auf Präventionsmaßnahmen. Alle Abgeordneten stimmten dem Ansinnen in der jüngsten Gemeindevertretersitzung zu. Demnach soll der Gemeindevorstand nun alle zugänglichen Zisternen und Wasserstellen im Gemeinde-, Staats- und Privatwald in der Ober-Mörler Gemarkung ausfindig machen, auf ihr Volumen hin überprüfen und kartieren. Außerdem soll geprüft werden, ob das Wasser im Waldbrandfall überhaupt als Löschwasser genutzt werden kann.

Zunehmende Trockenheit und ein deutlicher Anstieg der Waldbesucherzahlen verschärften die latente Gefahr, erläuterte CDU-Vorsitzender Dr. Matthias Heil den Antrag. Eine kleine Unachtsamkeit könne verheerende Folgen in Form ausgedehnter Waldbrände nach sich ziehen. Das systematische Wissen um versteckte (Lösch-)Wasserquellen sei offenbar nicht mehr vorhanden oder verschüttet. Eine Kartierung sei für die Feuerwehr wichtig.

Begehung am 31. Oktober

Ob das sportliche Zeitfenster - die Kartierung soll dem Parlament bis Januar 2021 vorgelegt werden - einzuhalten sei, bezweifelten indes die Mitstreiter aus der SPD- und der FWG-Fraktion.

Übrigens: Die nächste Waldbegehung unternehmen die Gemeindevertreter am Samstag, 31. Oktober, mit dem neuen Forstamtsleiter Jörg Deutschländer-Wolf und Revierleiter Bernd Pogodda. Treffpunkt ist um 10 Uhr am großen Parkplatz Wildkatzenpfad am Winterstein. Es geht um Waldschäden nach Trockenheit, Krankheiten und Schädlinge, um Unwetter- und Sturmschäden, das Wiederbewaldungskonzept und um den Bebauungsplan "Natur- und Erholungsgebiet Winterstein in Ober-Mörlen"/Windkraftanlage.

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