Voll Kraft und Humor

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Ihren Bandnamen haben sich Sonya Prada (Stimme) und Gitta Lothwesen (Klavier) perfekt auf den Leib geschneidert. "Soft & Chilly" kann hier alles bedeuten: die Musik, das Auftreten der beiden Vollblutmusikerinnen, die Atmosphäre bei ihren Gigs. Ihr neues Programm haben die beiden Powerfrauen unter das immer brandaktuelle Thema "Männerkram und Frauengedöns" gestellt – und jetzt auch das Ober-Mörler Schloss gerockt. Eine herrliche Abwechslung fürs Dorf, war die einhellige Meinung der zahlreichen Gäste.

Ihren Bandnamen haben sich Sonya Prada (Stimme) und Gitta Lothwesen (Klavier) perfekt auf den Leib geschneidert. "Soft & Chilly" kann hier alles bedeuten: die Musik, das Auftreten der beiden Vollblutmusikerinnen, die Atmosphäre bei ihren Gigs. Ihr neues Programm haben die beiden Powerfrauen unter das immer brandaktuelle Thema "Männerkram und Frauengedöns" gestellt – und jetzt auch das Ober-Mörler Schloss gerockt. Eine herrliche Abwechslung fürs Dorf, war die einhellige Meinung der zahlreichen Gäste.

Immer wieder hat Sonya Prada mit ihrer sexy "Rockröhre", mit ihrem Facettenreichtum zwischen Soul, Jazz, Pop und Blues bis hin zum Schlager auf sich aufmerksam gemacht, seit sie vor gut 20 Jahren aus dem Ruhrpott in die Wetterau wechselte. Als genial entpuppte sich bald die Zusammenarbeit mit der leidenschaftlichen Pianistin und Musikpädagogin Gitta Lothwesen.

Ihre neue "Sehnsuchtsstrecke" über das manchmal gar wundersame Aufeinandertreffen von Mann und Frau spickten "Soft & Chilly" mit Kraft, Humor und viel Lust an der Musik. "Singen und Sabbeln" à la Ina Müller beschert den Zuhörern köstliche Stunden. In buntes Spotlight getaucht, bot das historische Schloss-Gemäuer "Soft & Chilly" die atmosphärisch dichte Bühne für ihre emotionale Achterbahnfahrt durch Liebe, Hass, Eifer- und Sehnsucht, zu Couchkartoffeln, sexy Hintern und Hormonrollen am Bauch. Ina-Müller-Songs und Grönemeyer-Hits entpuppten sich als die perfekte Auswahl für die eigenen Arrangements. Von "Mit Mitte 20" über "Liebe macht taub" bis "Bitte bitte, spring doch vom Balkon" reichte die Leidensgeschichte, um schließlich in Grönemeyers wunderbares "Komm zurück" zu münden.

"Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" oder Thea Eichholz-Müllers köstliches "In jeder Frau steckt ein Stück Hefe" (...irgendwann geht sie auf) in einer bewegten A-cappella-Version von "Soft & Chilly" warfen Schlaglichter auf das weibliche Befinden, heiß gewürzt mit der deutschen Version vom legendären "Ain’t No Sunshine", mit Roger Ciceros swingendem "Schieß mich doch zum Mond", mit "Sunny" oder Springfields "Son of a Preacherman" – und natürlich durfte auch Grönemeyers "Currywurst" nicht fehlen. Ein emotionaler Abend, der vor Kraft und Witz nur so strotzte und an dem sich jeder irgendwo wiederfinden konnte.

Ein Wiederhören mit "Soft & Chilly" gibt’s am 14. Juni in Neu Anspach und am 3. August auf dem Burgplatz in Bad Nauheim.

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