rueg_dab_hau_kommunion_1_4c_1
+
Mit Maske und Abstand: Neun Jungen der Pfarrgruppe Mörlen haben am Sonntag die Erstkommunion empfangen.

»Vertrau mir, ich bin da«

  • vonAnnette Hausmanns
    schließen

Ober-Mörlen (hau). Erstmalig empfingen am vergangenen Weißen Sonntag Kinder aus der Pfarrgruppe Mörlen die erste heilige Kommunion. Die neun Jungen aus den Pfarreien St. Remigius Ober-Mörlen und Maria Himmelfahrt Nieder-Mörlen dürften zu den ganz wenigen im Dekanat gehören, die in diesem Jahr den Weißen Sonntag feiern durften.

Vielerorts wurden die Gottesdienste wegen Corona abgesagt. Begünstigt durch die Größe der St.-Remigius-Kirche und dank des bewährten Hygienekonzepts bot sich für die wenigen Kinder und ihre engsten Verwandten in Ober-Mörlen die für dieses Jahr besondere Gelegenheit. Im Livestream konnten die Gemeinde, weitere Verwandte und Freunde das Geschehen miterleben.

Unter dem Motto »Vertrau mir, ich bin da« folgten die Kommunionkinder der Einladung an den Tisch des Herrn. Anders als sonst versammelten sie sich nicht um den Altar, sondern gingen mit Eltern und Geschwistern einzeln nach vorn, um von Pfarrer Ryszard Strojek Kommunion und Segen zu empfangen.

Katechetin Sabine Höpfner hatte den Kindern mit dem Gleichnis von den »Spuren im Sand« Mut zugesprochen, und auch Christine Weckler ermutigte die Kinder, auf Gott zu vertrauen - wie auf die Eltern, deren Hände sie in diesen Momenten hielten.

Die Kommunionkinder aus Ober-Mörlen sind Jannes Feuerstein, Leonas Feuerstein, Samuel Ben Höpfner, Johannes Modrey, Lukas Pchalek, Luke Recht und Filip Röser sowie aus Nieder-Mörlen Gonzalo Neble Garcia und sein Zwillingsbruder Santiago.

Zur festlichen Stimmung im Gottesdienst trugen acht Messdiener mit ihren Flambeaus bei, für musikalische Akzente sorgten Julia Beuthner mit ihren Eltern Gabriele und Stephan Beuthner. Die Aufzeichnung der Feier findet man im Archiv auf der Website https://stream.bardo-wetterau.de/obermoerlen/

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare