Im Eingang zum kommunalen Bürgerbüro in Ober-Mörlen können Masken abgegeben und abgeholt werden, im Backoffice wartet Stoff auf freiwillige Maskennäher.	FOTO: HAU
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Im Eingang zum kommunalen Bürgerbüro in Ober-Mörlen können Masken abgegeben und abgeholt werden, im Backoffice wartet Stoff auf freiwillige Maskennäher. FOTO: HAU

Umschlagplatz für Masken

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). »Die Hilfsbereitschaft ist groß«, freut man sich im Ober-Mörler Rathaus über die Resonanz auf einen Aufruf in Sachen selbst genähte Gesichtsmasken. Um Stoff- oder Gummiband-Spenden war im Dorf vor knapp zwei Wochen ebenso gebeten worden wie um das ehrenamtliche Anfertigen von sogenannten Behelfsmasken in den heimischen Nähstuben. Beides, Material und/oder fertige Masken können seither nach telefonischer Absprache beim kommunalen Bürgerbüro abgegeben werden - unter strengen Hygiene-Regeln natürlich. Umgekehrt können Bürger beim »Umschlagplatz Bürgerbüro« Masken für sich abholen.

Spendenwutz für guten Zweck

Die Zwischenbilanz am ersten Tag der Maskenpflicht in Hessen fiel positiv aus: Einige Freiwillige hätten eine tolle bunte Maskenauswahl zur Verfügung gestellt. Alle Menschen, die sich eine Maske holten, zeigten sich sehr dankbar für die Unterstützung und fütterten auch gerne die eigens aufgestellte Spendenwutz für einen guten Zweck. Stoff sei inzwischen genügend »auf Lager«, hieß es am Montag, der warte noch auf freiwillige Maskennäher. Gummibandspenden würden indes noch angenommen, ebenso fertige Masken, denn mit weiterer Nachfrage sei aus heutiger Sicht zu rechnen. Auch kenne man karitative Abnehmer für größere Maskenposten.

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