Straßennamen und Seniorenbeirat komplett

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Über weite Strecken herrschte Einigkeit unter den 25 anwesenden Abgeordneten in der jüngsten Parlamentssitzung in der Usatalhalle. Ohne Diskussion stimmten sie für die vom Wetteraukreis geprüfte Jahresrechnung und entlasteten damit den Gemeindevorstand.

Unisono votierten sie auch dafür, dass neben einem digitalen Abfallkalender auch der Veranstaltungskalender zusätzlich in elektronischer Form auf der Website der Gemeinde veröffentlicht wird. Als »Mehrwert für die Bürger« bezeichnete Parlamentsvorsitzender Mario Sprengel (SPD) reaktionsschnelle elektronische Hinweise und freute sich auf weitere digitale Inhalte. Das sei ein Anfang, merkte Marco Roth (FWG) an, der sich für ein modernes Ober-Mörlen eine eigene App vorstellen könnte.

Einstimmig war das Parlament auch für die vom Sozialausschuss vorgeschlagene Vergabe von Straßennamen im zweiten Bauabschnitt des Neubaugebietes »Schießhütte II«. Demnach sollen die Haupterschließungsstraßen heimatverbundene Namen bekommen: Steinkopf-, Eichkopf-, Gaulskopf- und Haubergstraße sowie Am Stockborn. Die Stichwege erhalten Baumnamen: Kastanien-, Buchen-, Ahorn- und Ulmenweg.

Auf Wunsch aller Gemeindevertreter wird der Gemeindevorstand für den Friedhof die Möglichkeit weiterer Gräberarten ausloten. Es geht beispielsweise um Rasenreihengräber oder um einen möglichen Friedwald. Die CDU hatte den Prüfantrag gestellt und auf den Wandel in der Bestattungskultur hingewiesen.

Die Gemeinde hatte sich ihrerseits um Vorschläge für einen neuen Seniorenbeirat gekümmert. Dieser muss in der neuen Legislaturperiode neu gewählt werden. Einmütig stimmte die Gemeindevertretung für alle Kandidaten, die sich aus der Bevölkerung sowie aus Parlamentsreihen zur Verfügung stellten. Dem neuen Seniorenbeirat werden angehören: Karin Hadelko, Edda Heim, Karlheinz König, Birgit Link, Manfred Wagner, Reinhard Ziegler und Helmuth Zuber sowie die Abgeordneten Gottlieb Burk (CDU) Lucia Feuerstein (SPD), Jürgen Schneider (FWG) und Raimund Frank (Grüne).

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