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Die Erschließung im zweiten Bauabschnitt der Schießhütte II läuft auf Hochtouren, Straßennamen sind schon gefunden und können bald beschlossen werden.

Straßennamen fürs Neubaugebiet

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Binnen einer Dreiviertelstunde hatte der parlamentarische Ausschuss für Soziales und Gesellschaft am Dienstagabend seine Tagesordnung abgearbeitet. Während das Spielplatzthema für das Neubaugebiet Schießhütte II zur weiteren Beratung im Ausschuss bleibt, konnten sich die fünf Mitglieder bei den neuen Straßennamen auf eine dezidierte Namensauswahl einigen.

Zwei Vorschläge fallen schnell aus

Sozialausschussvorsitzende Jessica Hadelko (CDU) hatte zum Eingang erklärt, dass die Straßennamen bald gebraucht würden, soll doch die Grundstücksvermarktung im Sommer steigen. Im Vorfeld hatte der Gemeindevorstand die Bevölkerung um Ideen gebeten und dem Ausschuss eine Auswahl aus vier »Vierteln« unterbreitet. Zur Wahl standen ein Fastnachtsviertel, ein Pflanzen- und Naturviertel, ein heimatliches Viertel und eines nach Politikern der Nachkriegszeit benanntes.

Einig waren sich die Vertreter aller Fraktionen im Ausschuss darüber, dass die Namen kurz, leicht schreibbar und thematisch zusammenpassend sein sollten. Politikernamen und Fassenacht wurden flott ausgeschlossen. Alle waren für den Fokus auf Namen mit örtlichem Bezug, aufgefüllt mit Pflanzennamen. Hier gingen die Vorlieben ein wenig auseinander und reichten von regional typischen Bäumen bis zu klangvollen Blumen. So oder so sollten die Straßennamen die Häuslebauer auch zur Gartengestaltung anregen, fanden alle.

Nach letztlich einstimmigem Beschluss wird dem Parlament (es tagt am 15. Juli) folgende Namensliste vorgeschlagen, sie ist unterteilt in Namen vor allem aus dem Wintersteingebiet für die längeren Straßen und Baumnamen für die Seitenwege: Steinkopfstraße, Eichkopfstraße, Gaulskopfstraße, Hausbergstraße und Am Stockborn sowie Kastanien-, Buchen-, Ahorn- und Ulmenweg. Namen für den dritten Bauabschnitt werden erst gesucht, wenn es so weit ist.

Dass man für das Neubaugebiet einen neuen Spielplatz bauen möchte, ist Konsens. Auch einen Wunschstandort hatte das Ober-Mörler Parlament schon benannt und den Ausschuss um die Ausarbeitung gebeten. Es geht um ein Grundstück hinter der Feuerwehr, das sich in Keilform von der Dr.-Werner-Stoll-Straße bis zum Gummiplatz der Wintersteinschule durchzieht.

Der Bereich ist Teil eines Grundstücks, das dem Deutschen Roten Kreuz gehört. Die Kommune müsste es dem Kreisverband Friedberg abkaufen. Wie der neue DRK-Kreisvorsitzende Helmut Wittmann dem Sozialausschuss erklärte, befinde sich der Verband derzeit in einer Umbruchphase, schnelle Entscheidungen seien nicht zu erwarten. Den Kaufwunsch der Gemeinde könne man im Moment nur aufnehmen.

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