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Sportplätze werden überholt

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Von: Annette Hausmanns

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Gleich zwei Sportanlagen in Ober-Mörlen werden saniert. Während an der Hüftersheimer Mühle die Spielfelder erneuert werden, wird die Anlage an der Wintersteinschule sogar erweitert.

Nein, das ist nicht der neueste Maulwurfhügel auf dem Ober-Mörler Sportplatz. Vielmehr soll jetzt endlich gut werden, was schon lange als unhaltbarer Zustand beklagt wurde: Die Buckel- beziehungsweise Löcherpiste namens Sportplatz an der Hüftersheimer Mühle wird saniert. Die Gemeinde als Besitzer des Geländes beauftragte unlängst die Fachfirma Eurogreen mit der gründlichen Überholung der geschundenen Plätze. Kommende Woche ist der Nebenplatz dran, der Haupt-Fußballplatz soll im Herbst folgen. Kalkulierte Kosten insgesamt: 16 864,27 Euro. Darüber hinaus wird auch der Schulsportplatz überholt. Er bekommt nicht nur eine Weitsprunganlage, auch der Gummiplatz wird überarbeitet.

Wie Burkhardt Seipp von der kommunalen Liegenschaftsverwaltung erklärt, werden die Plätze an der Hüftersheimer Mühle nach allen Regeln der Kunst aufgearbeitet – und danach voraussichtlich alle drei bis vier Jahre. Es werde gelocht, aerifiziert, tiefengelüftet, besandet, gedüngt und vieles mehr. Voraussichtlich am Mittwoch und Donnerstag sollen Fachkräfte mit Spezialmaschinen diese Arbeiten erledigen, damit die Spielfläche wieder plan, satt begrünt und luftdurchlässig ist.

Die Kicker vom SVO dürfen sich auf gute Spielbedingungen gefasst machen, und auch die Handballer können sich bei ihrem 60. Pfingst-Handball-Turnier auf den Mühlwiesen entspannter auf die bislang geradezu gesundheitsgefährdenden Spielplätze wagen. Bleibt zu hoffen, dass die munteren Mörler Maulwürfe sich im durchlüfteten Erdreich nicht mehr wohl fühlen oder zumindest auf die Sportler Rücksicht nehmen.

Gummiplatz ab sofort gesperrt

Nahezu zeitgleich gehen die Träger des Sportplatzes an der Wintersteinschule die lange und heiß ersehnten Sanierungen an. Die Herrichtung der schulischen Anlage, die außerhalb der Schulzeit gerne auch von Freizeitsportlern genutzt wird, gestaltet sich als aufwendiger. Ab sofort sind der rote Gummiplatz und auch das angrenzende Asphalt-Spielfeld gesperrt, damit die Bagger anrollen und ganze Arbeit leisten können. Bis Mitte Juni soll das Projekt unter Federführung des Wetteraukreises abgeschlossen sein.

Der Gummiplatz und auch die darunter liegende Teerdecke würden abgeschabt, erklärt Schulleiterin Rita Knapp. Der neue hergerichtete Platz soll mit neuen Linien für diverse Ballsportarten versehen werden, außerdem soll eine 50-Meter-Bahn aufgezeichnet werden. Ganz neu soll hinter dem Platz eine Weitsprunganlage eingerichtet werden. »Da wird uns auch der Förderverein unterstützen«, freut sich Knapp. Die Asphaltfläche diene als Lagerfläche, die Basketballkörbe würden am Ende wieder eingerichtet.

Auch Freizeitsportler dürften nach den Arbeiten das Gelände weiter nutzen, stellt Knapp in Aussicht. Zugleich bittet sie dringend darum, die umgebende Grasfläche nicht als Hundeklo zu nutzen. Auch Glasscherben, Müll und Zigarettenkippen hätten dort und in dem gemauerten Sitzecken-Rondell nichts zu suchen. Wer auch immer das Gelände benutze, möge es in einem ordentlichen Zustand hinterlassen, ist ihr dringender Appell. »Unsere Schüler halten sich während der Bauzeit noch mehr als sonst auf diesen Flächen auf.«

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