Dreiste Betrugsmasche

»Schockanruf«: Geldübergabe noch verhindert

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Ober-Mörlen (pob). Dreiste Betrüger haben am vergangenen Donnerstag eine 61-jährige Frau aus Ober-Mörlen am Telefon »geschockt«. Bevor sie ihr Erspartes an einen »falschen Polizeibeamten« in Frankfurt übergeben konnte, traf sie auf die echten Beamten, die sie über die Betrugsmasche aufklärten.

Der Ehemann der 61-Jährigen informierte die Polizei am Abend über den Notruf, dass seine Frau tagsüber mehrere Anrufe von der »Polizei« erhalten hatte. Ihr sei mitgeteilt worden, dass ihr Sohn in Berlin jemanden überfahren habe. Deshalb sei nun eine Kaution von 20 000 Euro fällig, die an einen Polizeibeamten in Frankfurt übergeben werden müsste.

Die 61-Jährige hatte sich bereits nach Frankfurt begeben und die geforderte Geldsumme von einer Bank abgehoben - nur einen Anruf entfernt von einer Übergabe. Bevor es jedoch dazu kommen konnte, erreichte die echte Polizei die Frau auf ihrem Mobiltelefon. Aufgrund des schnellen Handelns war sie glücklicherweise noch im Besitz ihres Geldes. Eine Streife des 1. Reviers traf die Dame schließlich auf der Zeil in Frankfurt.

Der gescheiterte Trickbetrug zieht nun ein Strafverfahren nach sich. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

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