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In Ober-Mörlen kann es losgehen

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Von: Annette Hausmanns

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Der Vertrag ist unterschrieben, und das Baugebiet Schießhütte II kann entwickelt werden. Details dazu gibt es am 4. Mai im Rahmen einer Bürgerversammlung.

Feierlicher Moment im Rittersaal des Ober-Mörler Schlosses: Der städtebauliche Vertrag zur Entwicklung des neuen Baugebietes Schießhütte II ist unterschrieben. »Jetzt kann es endlich losgehen«, freuten sich die Beteiligten. Vertragspartner sind die Gemeinde und die Grundstücksentwicklungsgesellschaft Ober-Mörlen mbH (GEG), die sich aus IMAXX-Entwicklungsgesellschaft und Volksbank Ober-Mörlen zusammensetzt. Laut Vertrag wird dieser Investor die Grundstücke im 8,5 Hektar großen neuen Baugebiet kaufen, vollständig entwickeln und an Bauwillige verkaufen.

Alle Details werden bei einer Bürgerversammlung vorgestellt, zu der Parlamentsvorsteher Gottlieb Burk für den 4. Mai einlädt, erklärten Freitagmittag GEG-Geschäftsführer Jochen Ahl und Bürgermeister Jörg Wetzstein. Präsentiert wird neben einem kurzen städtebaulichen Abriss seit der Flurbereinigung 1977 vor allem die Inhalte des Vertrages und das Prozedere seiner Umsetzung, gewässertechnische Untersuchungen und verschiedene mögliche Erschließungsvarianten. Neben den Beteiligten von Kommune und GEG werden auch Vertreter des mit dem Thema befassten Planungsbüros Fischer und Hessler Rede und Antwort stehen.

Natürlich wird es auch um die An- und Verkaufspreise der Grundstücke gehen. Der Ankaufspreis in der Schießhütte II ist auf 85 Euro pro Quadratmeter festgelegt, die Verkaufspreise werden variieren zwischen 269 und 319 Euro den Quadratmeter. Häuslebauer müssen binnen drei Jahren nach Übergabe des voll erschlossenen Grundstücks loslegen und ihr Eigenheim innerhalb von zwei weiteren Jahren fertigstellen. Spekulationen sollen ausgeschlossen werden: Wer nicht binnen des festgelegten Zeitraums selbst mit dem Bauen beginnt, muss sein Grundstück an die GEG zurückgeben.

Die Bürgerversammlung zum Thema »Neubaugebiet Schießhütte« beginnt am kommenden Donnerstag, 4. Mai, um 20 Uhr in der Usatalhalle.

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