Alles voll: Nach dem Unfall ist die A 5 Richtung Norden auf allen Spuren blockiert. Auf der anderen Seite staut es sich ebenfalls.
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Alles voll: Nach dem Unfall ist die A 5 Richtung Norden auf allen Spuren blockiert. Auf der anderen Seite staut es sich ebenfalls.

Neun Autos legen die A 5 lahm

Ober-Mörlen (hed). Kleiner Unfall, große Wirkung: Ein Rückstau von bis zu 20 Kilometern Länge hat nach einem Unfall am Freitagnachmittag die Nerven der Pendler auf der A 5 strapaziert.

Sechs Autos und ein Kleintransporter waren bei einem ersten Unfall beteiligt, der sich gegen 15 Uhr bei Ober-Mörlen ereignet hatte. Infolgedessen waren am Stauende zwei weitere Autos ineinandergekracht. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

Wie es zum Unfall kam, konnte die Autobahnpolizei am Nachmittag nicht mitteilen. Da waren die Beamten noch mit der Aufarbeitung beschäftigt. Schließlich ging auf der A 5 Richtung Norden für über zwei Stunden nichts mehr. Alle vier Spuren waren durch die Massenkarambolage blockiert. Nur im Schritttempo konnten die Autos durch eine rasche gebildete Gasse an den zum Teil ineinander verkeilten Wagen vorbeifahren.

Zwischenzeitlich musste die Autobahn komplett gesperrt werden, ehe der Standstreifen freigegeben werden konnte. "Ärgerlich war, dass viele Gaffer gleich die Handys gezückt haben, statt zügig vorbeizufahren", sagte ein Beteiligter. Auch auf der eigentlich freien A 5 Richtung Süden bildete sich so ein vermeidbarer Stau.

Auch weitere kleine Unfälle hatten – in Verbindung mit dem Wochenende – dafür gesorgt, dass die A 5 erst gegen Abend zur Ruhe kam. "Der ganz normale Freitagswahnsinn", meinte ein Polizeisprecher süffisant.

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