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Leuchtende Weihnachten

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen(hau). Eine weithin sichtbare feierliche Stimmung strahlten zum etwas anderen Weihnachtsfest 2020 alle drei Dorfkirchen in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg aus. Eine jede Kirchengemeinde sowie die Pfarrei hatten sich unter dem Eindruck der Corona-Pandemie besondere Gedanken gemacht, um für die Gläubigen den Zufluchtsort Kirche so einladend wie möglich zu gestalten. Das Ergebnis war tief bewegend und wurde dankbar angenommen.

Festlicher Trompetenklang

Nachdem sich alle Kirchengemeinden im evangelischen Dekanat Wetterau auf die Absage aller Präsenzgottesdienste geeinigt hatte, setzte die Illuminierung der Gotteshäuser besondere Akzente. Die imposante evangelische Kirche von Langenhain-Ziegenberg hatte Lichttechnikmeister Norbert Mohr für sein Heimatdorf in die bewährten Hände genommen. Das Trompetenduo Frank und Henry Schmidt spielte nach dem großen 17-Uhr-Läuten eine halbe Stunde lang vom Kirchenberg herab die schönsten Weihnachtslieder in Dorf und Tal. Die feierliche Beleuchtung im evangelischen Gustav-Adolf-Kirchlein von Ober-Mörlen hatte der Langenhain-Ziegenberger Beleuchtungsfachmann Torben Dietz übernommen. Der Kirchenvorstand hatte einen digitalen Weihnachtsweg ersonnen und die innen und außen illuminierte Kirche zur stillen Andacht am Heiligen Abend geöffnet.

Mit dem gemeinsamen Weihnachtsläuten vieler evangelischer und katholischer Kirchen in der Region wollte man zeigen, dass auch in der aktuellen Situation alle gemeinsam Weihnachten feiern können.

Der katholischen St.-Remigius-Kirche Ober-Mörlen verliehen die mit Lichttechnik bestens vertrauten Brüder Frank und Ralph Born ihre innerliche Leuchtkraft.

An Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen nutzen Gläubige die während jeweils zwei Stunden gebotene Gelegenheit der besinnlichen Einkehr, vertieften sich ins Gebet, lauschten klassischer Musik oder bestaunten die Krippe. Hier wie auch bei den beiden Präsenzgottesdiensten in der Kirche und einer Open-Air-Messe im Pfarrgarten hielten sich alle an die strengen Hygieneregeln. Ein Großteil der Gläubigen verfolgte die gestreamte Christmette von zu Hause aus.

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