Lekkerkerkplatz und neue Halle haben Vorrang

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Zu seiner ersten Arbeitssitzung nach der Kommunalwahl war der parlamentarische Haupt- und Finanzausschuss (HuF) am Donnerstag in der Usatalhalle zusammengekommen, um offene Fragen aus der vergangenen Legislaturperiode zusammenzustellen.

Einmütig folgten die Mitglieder dem Vorschlag des neuen Vorsitzenden Joachim Reimertshofer (SPD), den Themen eine Reihenfolge nach Gewichtigkeit zu geben. Die nächste Ausschusssitzung soll zügig folgen, stellte Reimertshofer in Aussicht.

Vorrangig soll nun - in direktem Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Kultur- und Sporthalle am östlichen Ortseingang - die Vermarktung und Neugestaltung des Lekkerkerkplatzes behandelt werden.

Mit einem Vorschlag aus den Reihen des Ausschusses und der anschließenden Beschlussfassung durch das Parlament würden auch das Interessenbekundungsverfahren (Lekkerkerkplatz) und die Machbarkeitsstudie (neue Halle) auf die Zielgerade geführt. »Wir sind da seit zwei Jahren dran, es wird Zeit«, unterstrich Bürgermeisterin Kristina Paulenz im Namen des Gemeindevorstandes.

Wasser sparen weiterhin angesagt

Zeitnah soll im Zusammenhang mit der neu eingeführten Wasserampel auch das Thema Gefahrenabwehrverordnung angegangen werden (WZ-Bericht vom 20. Mai). Wie die Bürgermeisterin hierzu ergänzend erklärte, wolle man mit einer Fachfirma eine neue Wasserquelle auftun, »ohne uns an anderer Stelle das Wasser abzugraben«. Die Beauftragung sei im Budget. Bis zur Genehmigung eines möglichen neuen Brunnens könne es allerdings fünf bis zehn Jahre dauern. Am Wassersparen führe kein Weg vorbei, stellte die Bürgermeisterin klar.

Zu den weiteren verbliebenen Themen zählen Straßenbeiträge, Neubaugebiet Hainbach und Sammeltaxi. Aktuell umgesetzt wird laut Auskunft der Bürgermeisterin das Ratsinformationssystem. Dazu soll es zunächst eine Testphase mit dem Gemeindevorstand geben, voraussichtlich im September sollen Gemeindevertreter und Öffentlichkeit eingebunden werden, erklärte die Rathauschefin.

Eine aktuelle Anfrage drehte sich um eine eventuelle Kontrolle der Umsetzung von Bebauungsplänen in Neubaugebieten, beispielsweise in Sachen gepflanzten Gehölzarten oder Zaunhöhen. Das gehe erst einmal auf Vertrauensbasis, merkte die Bürgermeisterin an.

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