Kein "Kaff hinterm Mond"

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen(hau). In der Parlamentssitzung am Donnerstag in der Usatalhalle ist der CDU-Antrag auf Einrichtung von WLAN-Hotspots zur Erörterung in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen worden. "Wenn wir nicht als Kaff hinterm Mond enden wollen, brauchen wir einen Fortschritt in der Digitalisierung", hatte Dr. Matthias Heil (CDU) den Antrag erklärt. Der Gemeindevorstand solle über die Förderung durch das hessische Landesprogramm "Digitale Dorflinde" ein Netz mit möglichst 20 solcher Hotspots einrichten und entsprechende Standorte ausdeuten.

Seit zwei Jahren stehe das Thema im Raum, man sei aber keinen Schritt weiter, bemängelte Heil. Vom Gemeindevorstand habe man immerhin erfahren, dass laut Landesprogramm bis zu 20 Hotspots mit bis zu je 1000 Euro gefördert werden könnten, wenn sie auf Gemeindegrund installiert werden. Den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes halte die CDU für essenziell für die Entwicklung einer modernen gemeindlichen Infrastruktur.

Dem widersprach Marco Roth (FWG) insofern, als er nach einem Selbstversuch in Sachen Handy-Empfang bezweifelte, dass in Zeiten privater Flatrates solche Hotspots gebraucht werden. Er habe überall guten Empfang gehabt. Auch Fördermittel seien Steuergelder, die sinnvoll verwendet werden sollten. Ebenso sollten die Wartungskosten berücksichtigt werden.

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