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Karten spielen und Gutes tun

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Von: red Redaktion

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Im Rittersaal des Schlosses in Ober-Mörlen wird Bridge für den guten Zweck gespielt. © pv

Ober-Mörlen (pm). Das Bridgeturnier des Zonta Clubs Bad Nauheim-Friedberg in Ober-Mörlen hatte keine einfachen Voraussetzungen: Bereits zweimal verschoben und dann doch wieder abgesagt, war es dem Organisationsteam um Heidrun Spuck ein großes Anliegen, dass das 19. Bridgeturnier nun endlich wieder stattfinden konnte.

Viele der früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten beziehungsweise wollten wegen geplanter Reisen oder wegen Corona-Bedenken diesmal nicht zusagen. So startete die Präsidentin des Zonta-Clubs, Julia Buettner, in diesem Jahr eine groß angelegte Werbe-Kampagne bei den umliegenden Bridge-Clubs. Mit Erfolg: Bei Anmeldeschluss war das Turnier ausgebucht und es wurde sogar eine Warteliste geführt. Gäste kamen diesmal aus Dietzenbach, Hanau, Aschaffenburg, Wiesbaden, Marburg und weiteren Orten angereist, und viele von ihnen nahmen erstmals an dem Charity-Turnier teil. So konnten - dank Nachrückverfahren wegen einiger coronabedingter kurzfristiger Absagen - am vergangenen Samstag 28 Paare zum Turnier antreten.

Spende für Krebs-Patientinnen

Neben der Vorbereitungsarbeit der Clubfrauen, wie An- und Abmeldungen klären, Saal und Catering vorbereiten und Gewinne organisieren war auch der Aufwand der Turnierleitung seitens des Bridgeclubs Bad Nauheim, bestehend aus einem Team um Ursula Meyer, erheblich: Sie bereiteten den Spielepart vor und begleiteten das gesamte Turnier souverän. »Nur durch diese seit Jahren gewachsene Kooperation ist dieser tolle Erfolg immer wieder möglich«, betonte die Club-Präsidentin und bedankte sich bei der Turnierleitung.

Das Zonta-Catering-Team um Brigitte Ortel kümmerte sich derweil um die Details: von der Blumen- und Tischdeko bis zum Kaffee- und Kuchenbüfett und dem Häppchen-Büfett war alles perfekt organisiert.

Zu Beginn des Turniers gab es eine kurze Einführung von Julia Buettner, die als Zonta-Präsidentin Gastgeberin des Turniers war. Sie begrüßte die Gäste aus nah und fern und sprach der anwesenden Bürgermeisterin von Ober-Mörlen, Kristina Paulenz, ihren Dank für den kostenfrei zur Verfügung gestellten, Rittersaal des Schlosses in Ober-Mörlen aus. »Nur mit dieser großzügigen Unterstützung ist es uns Zontians möglich, die jährliche Spende in Höhe von 2000 Euro für die psychoonkologische Betreuung von an Brustkrebs erkrankten Frauen am Hochwaldkrankenhaus zu generieren«, erläuterte die Club-Präsidentin. Dr. Ulrich Groh, Chefarzt der Gynäkologie im Gesundheitszentrum Wetterau, ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, persönlich auf ein paar Dankesworte vorbeizukommen und den Gästen den Zweck der Spende zu erklären. So verlief der Nachmittag im Rittersaal überaus harmonisch, und alle waren konzentriert bei der Sache. Nach Turnier-Ende konnten sich die Gäste stärken, während die Turnierleitung an der Auswertung arbeitete. Nach einigen technischen Schwierigkeiten konnten schlussendlich die Turniergewinner bekannt gegeben werden. Ursula Mayer und Heidrun Spuck überreichten den Gewinnerpaaren vom sechsten bis zum ersten Platz aufsteigend kleine Geschenke und Anerkennungen. Der erste Platz ging an das Team Sabine Rönn und HaJo Kolter vom Bridgeclub Wiesbaden-Taunusstein. Die Liste der Gewinner und Teilnehmer kann unter www.zonta-badnauheim-friedberg.de abgerufen werden.

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Ursula Meyer (l.) und Heidrun Spuck (2. v. l.) zeichnen die Gewinner Sabine Rönn und Hajo Kolter aus © pv

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