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Der neue Ober-Mörler Seniorenbeirat mit dem Vorsitzenden Gottlieb Burk (vorn, 2. von rechts) sowie Bürgermeisterin Kristina Paulenz (2. Reihe Mitte) und dem Parlamentsvorsitzenden Mario Sprengel (hinten links).

Gottlieb Burk übernimmt Vorsitz

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Zu ihrer konstituierenden Sitzung haben sich am vergangenen Mittwochabend im Rittersaal des Schlosses die vom Parlament gewählten Seniorenbeiräte für die neue Legislaturperiode getroffen. Neumitglied Gottlieb Burk (CDU) wählten die Beiräte zu ihrem Vorsitzenden.

In seiner Funktion als Vorsitzender der Gemeindevertretung hieß Mario Sprengel die Mitglieder des freiwillig eingerichteten Beratungsorgans willkommen und freute sich, dass sich wieder Menschen bereit erklärt hatten, sich für die Belange der älteren Bürger starkzumachen. Bürgermeisterin Kristina Paulenz schloss sich dankbar an und führte Protokoll.

Lucia Feuerstein Stellvertreterin

Dem Seniorenbeirat gehören sieben Bürger an sowie je ein Vertreter der vier Fraktionen im Parlament. Gottlieb Burk, der ehemalige Parlamentsvorsitzende, löst Wolfgang Achtznick ab, der dem Gremium nicht mehr angehört. Beirats- und Parlamentsneuling Lucia Feuerstein (SPD) erklärte sich bereit, die stellvertretende Leitung zu übernehmen, nachdem ihre Vorgängerin Karin Hadelko auf das Amt verzichtete, der Gruppe aber erhalten bleibt. Edda Heim wurde in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt. Weitere Mitglieder sind Karlheinz König, Birgit Link, Manfred Wagner, Reinhard Ziegler und neu dabei Helmuth Zuber sowie die Abgeordneten Jürgen Schneider (FWG) und Raimund Frank (Grüne).

Nicht mehr im Seniorenbeirat sind Wolfgang Achtznick, Eckhard Fuss und Willi Liebert sowie Egon Weil und Andreas Klenner. Ihr Einsatz soll in einer Extrastunde gewürdigt werden.

Optimistisch an die Arbeit

Nachdem der Seniorenbeirat vor seinem Neustart vor drei Jahren acht Jahre »mangels Masse« pausieren musste, wurde das frisch motivierte neue Gremium durch Corona ausgebremst, kaum dass es seine Arbeit aufgenommen hatte. Nun hoffen alle, dass man trotz Pandemie an die Arbeit gehen kann.

In Ergänzung zu bestehenden Strukturen wolle man sich als Sprachrohr der Senioren im Dorf starkmachen. Er selbst wolle als sachorientierter und parteipolitisch neutraler Sprecher der Gruppe sein Bestes geben, erklärte Burk.

Im Fokus werde das noch zu bauende Seniorenzentrum stehen, stellte er in Aussicht. Neuigkeiten zu den Fortschritten bezüglich des geplanten Projektes gab es nicht. Angesprochen wurde überdies eine zu aktualisierende Mängelliste nach Ortsbegehungen des vorherigen Teams.

Die Sammlung soll gemeinschaftlich überprüft und ergänzt werden. Stichworte waren die Befestigung des Gehweges in der Usagasse, Parkmodalitäten ebendort, illegale Müllablagerungen, mangelhafter Heckenschnitt oder ungepflegte öffentliche Plätze. Jeder möge mit offenen Augen durchs Dorf gehen, die Menschen ansprechen und sich mit Anregungen gerne an den Seniorenbeirat wenden.

Die nächste öffentliche Sitzung des Seniorenbeirats findet am Mittwoch, 22. September, um 18.30 Uhr im Rittersaal des Schlosses statt.

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