Schnelles Internet

Glasfaser fürs ganze Dorf?

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Schon bald könnte die ganze Gemeinde mit schnellem Internet versorgt sein. Denn bald soll ein entsprechender Vertrag geschlossen werden.

Seitdem die Gemeinde Ober-Mörlen mit der Deutschen Glasfaser Business GmbH im März einen Kooperationsvertrag über die Hightech-Verkabelung des Gewerbegebietes unterzeichnet hat, wird dort die Datenautobahn verlegt. Diesen Herbst dürften die Arbeiten abgeschlossen sein, dann können angeschlossene Firmen mit schwindelerregenden 1000 Mbit/s im weltweiten Netz surfen.

Jetzt könnte das ganze Dorf inklusive Langenhain-Ziegenberg und Maiberg in den Genuss einer solchen Vereinbarung kommen. Das Parlament stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einem Vorschlag des Gemeindevorstandes zu, mit der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH einen entsprechenden Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Der Unterschriftstermin steht noch nicht fest.

Tiefbauamt hat ein Auge drauf

Der Vertragstext lag den Gemeindevertretern im Wortlaut vor. Demnach könnte der Marktführer in Sachen FTTH-Glasfaseranschlüsse (Abkürzung für "Fibre to the Home", auf Deutsch: Hausanschlüsse) bei entsprechend großer Nachfrage – angesetzt sind 40 Prozent der Haushalte – das Dorf mit der Zukunftstechnologie versorgen. Zum Ausbau würden Subunternehmer beschäftigt, die Gewährleistung läge bei der Deutschen Glasfaser.

"Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und weiter ein Auge auf die Bauausführung halten", merkte Grünen-Abgeordneter Raimund Frank in der Parlamentssitzung an. Im Gewerbegebiet habe man gute Erfahrungen mit dem Kooperationspartner gemacht, sagte Bürgermeister Jörg Wetzstein. Das kommunale Tiefbauamt begleite die Arbeiten akribisch, alle Vereinbarungen seien bislang 1:1 umgesetzt worden.

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