Gekündigte Kita-Leiterin klagt

  • vonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Bei der Gemeindevertretersitzung am Montag in der Usatalhalle drehten sich aktuelle Anfragen um den Glasfaserausbau und um die Leitung in der kommunalen Kindertagesstätte »Sternschnuppe«.

Für die Abnahme der Glasfaserarbeiten sei inzwischen ein externer Ingenieur beauftragt, erklärte Bürgermeisterin Kristina Paulenz. Bezüglich der Asphaltdecke gebe es noch Meinungsverschiedenheiten. Der Ingenieur bestehe auf dem Zustand »nachher wie vorher«, was bedeute, dass die massiv kritisierte grobkörnige Asphaltierung nicht so bleiben könne.

Um eine neue Kita-Leitung werde sich der Gemeindevorstand in seiner nächsten Sitzung kümmern, stellte Paulenz in Aussicht. In ihren Mitteilungen aus dem Gemeindevorstand hatte sie zuvor unter Personalangelegenheiten angegeben, dass nach einem neuen Erzieher (seit Mitte März) zwischen Mai und September auch drei neue Erzieherinnen ihre Stellen in der Kita »Sternschnuppe« antreten werden. Die fristgerechte Kündigung der Leiterin sei zum 30. April erfolgt. Diese verklage nun die Gemeinde.

Häckselplatz wieder geöffnet

Antworten auf die Anfragen bezüglich eines Baulückenkatasters und des Bebauungsplans für das Natur- und Erholungsgebiet Winterstein im Bereich Ober-Mörlen lagen schriftlich vor. Demnach wurde kein Ingenieurbüro mit der Erstellung eines Baulücken- und eines Leerstandskatasters in der Ortslage beauftragt. Man habe mit den jeweiligen Eigentümern telefonisch Kontakt aufgenommen, hieß es in der schriftlichen Erklärung von Bürgermeisterin Paulenz. Aus verschiedenen Gründen sei es aber bislang nicht zur Vermietung oder zum Verkauf gekommen.

Die Planung am Winterstein werde unter den beteiligten Kommunen abgestimmt und später der Gemeindevertretung vorgelegt. »Alle Beschlussvorschläge entstehen einheitlich und in interkommunaler Zusammenarbeit zwischen den Städten Friedberg und Rosbach v. d. H. sowie den Gemeinden Wehrheim und Ober-Mörlen«, heißt es in der Erklärung der Bürgermeisterin. Allerdings stocke der Prozess aufgrund von Corona, fügte die Rathauschefin während der Sitzung hinzu.

Der FWG-Antrag vom 14. April auf Wiedereröffnung des Häckselplatzes wurde von der Realität überholt: Der Platz ist unter strengen Auflagen wieder jeden zweiten Samstag für Ober-Mörler Bürger geöffnet.

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