Die elfjährige Valerie Schneider ist Funkenmariechen beim MCC. 	FOTO: NICO WALKE
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Die elfjährige Valerie Schneider ist Funkenmariechen beim MCC. FOTO: NICO WALKE

Funkenmariechen war ihr Traum

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Ober-Mörlen (pm). Valerie Schneider ist Funkenmariechen beim Mörler Carneval Club (MCC). Sie ist elf Jahre alt und geht auf die St.-Lioba-Schule in Bad Nauheim. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Tennis und ist Messdienerin in der katholischen Gemeinde St. Remigius in Ober-Mörlen.

Schon als Kleinkind ist sie durchs Wohnzimmer getanzt und hat Funke gespielt. »Dann musste die ganze Familie durchs Haus laufen und mit mir Mörlau rufen«, erinnert sie sich.

Mit dreieinhalb Jahren wurde sie von Trainerin Tanja Breitbach bei den MCC-Tanzmariechen aufgenommen. Mit vier Jahren hat ihre Mutter sie dann bei der MCC-Tanzgruppe »Die Zwerge« angemeldet. »Seitdem bin ich das ganze Jahr über beim MCC aktiv«, sagt sie.

Valerie zeigt ihr Können als kleines Funkenmariechen und einem eignen Solotanz. Dafür trainiert sie, wie sie sagt, schon ihr ganzes Leben, denn sie wollte schon immer Funkenmariechen werden. Derzeit trainiert sie dreimal in der Woche. Zweimal mit den Tanzmariechen-Trainerinnen, die mit ihr den Solotanz einstudieren. Das sind jeweils zwei Stunden Training. Dann trainiert sie noch einmal die Woche mit den kleinen Funken.

Ihr Lieblingselement im Solotanz ist der Spagatsprung.

Ein kleines Funkenmariechen zu sein, ist für Valerie et was ganz Besonderes, denn zur Kindersitzung kommen immer viele Verwandte und Freunde. Am Fassenachtssonntag wurde sie sogar vom Verein zu Hause abgeholt. Danach wurde noch mit Familie und Freunden gefeiert.

Die Elfjährige ist praktisch in eine MCC-Fassenachtsfamilie hineingeboren. Ihr Onkel Hendrik Schaupp führt als Sitzungspräsident seit Jahren durch die Fassenachtssitzungen des MCC und ist als Elferratsmitglied das ganze Jahr hindurch aktiv.

Valeries Mama Christine war sowohl selbst jahrelang als Tänzerin und auch nach wie vor als Trainerin aktiv. Ihr Onkel gab ihr den Tipp, alles zu genießen. »Denn so ein Erlebnis bleibt ein Leben lang in Erinnerung.« Außerdem sagt er, dass es überhaupt nicht schlimm sei, wenn mal etwas nicht so klappen sollte.

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