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Ehren- und Hauptamtliche aus der katholischen Pfarrei Sankt Remigius fanden sich kürzlich zur Feierstunde mit Rück- und Ausblicken im Bonifatiussaal ein. Monika Steuerwald, Silvia Scheibel und Patricia Rotter-Brüning bereicherten das Treffen mit Gesang, Gitarren und Geige.

Ehren- und Hauptamtliche aus der katholischen Pfarrei Sankt Remigius fanden sich kürzlich zur Feierstunde mit Rück- und Ausblicken im Bonifatiussaal ein. Monika Steuerwald, Silvia Scheibel und Patricia Rotter-Brüning bereicherten das Treffen mit Gesang, Gitarren und Geige.

Das Kirchenjahr 2018 bleibe mit gefühlvollen Gottesdiensten, ansprechenden Predigten, feierlichen Gesängen und menschlichem Miteinander im Gedächtnis, sagte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Helga Fritz. Viele Aktive könnten getrost sagen: "Ich weiß, wo meine Zeit geblieben ist", dankte Fritz allen, die die Pfarrei lebendig hielten.

Auf ihrer Wanderung durchs Jahr machte die PR-Vorsitzende an Wegmarken halt, führte Lichtpunkte vor Augen, ging auf Hochfeste ein, aber auch auf Enttäuschungen, Verstimmungen oder intensive Diskussionen. Fritz erinnerte an Konzerte im Gotteshaus, an Basare für den guten Zweck, an die Bischofsvisitation, Andachten und Wallfahrten. Sonnige Erinnerungen galten dem Pfarrfest mit Freiluftgottesdienst, mit einem Treffen der jüngsten Täuflinge und der Würdigung von "40 Jahre Verwaltungs- und Pfarrgemeinderäte in unserer Pfarrei".

Neuer Meditationskreis

Buchausstellung und Baumpflanzaktion, Martinszug, Ministranten und Sternsinger, Kleinkindergottesdienste und Seniorenfeiern machten das Kirchenjahr ebenso bunt wie Vorträge, Familien- und Jugendgottesdienste oder der Projektchor. Übers Jahr verteilt gab es 36 Beisetzungen, 15 Taufen, 14 kirchliche Trauungen und 14 Kommunionkinder. Fritz bedauerte das Ende des Ökumenekreises nach 30 Jahren und des Meditationskreises "Atemholen" nach über zehn Jahren. Neu hinzu kam ein Meditationskreis um Schwester Barbara. Erstmalig seit Jahrzehnten habe es kein Zeltlager der KJG gegeben, bedauerte Fritz – es gab kaum Anmeldungen.

Großes Lob zollte die PR-Vorsitzende Pfarrer Ryszard Strojek und Gemeindereferentin Stefanie Schwalb, um dann einem Mann besonderen Dank auszusprechen: "Reinhard Künnemeyer, seit vielen Jahren konnten wir immer auf Sie zählen, Sie sind eine feste Größe in unserer Pfarrei, ein unablässiger Helfer und ein aktives Kirchenmitglied." Nachdem Künnemeyer und seine Frau Inge vor 50 Jahren nach Ober-Mörlen kamen, habe sich die Familie bald eingebracht. Fitz erinnerte an Bauten für Pfarrfeste, an Märchenfreizeiten, Gremienarbeit, Kommunionhelfer- und Lektorenpläne, Wortgottesdienste, Bibelquiz und Künnemeyers Einsatz als Liturgiebeauftragter und Küster.

Wie Fritz betonte, soll die Urkunde des Bischofs keineswegs als Abschluss der Tätigkeiten verstanden werden, sondern als "Würdigung jahrzehntelangen Wirkens für die Pfarrei und Gott". Blumen gebührten Inge Künnemeyer, die ihren Mann immer unterstützte. Alle hofften, dass Künnemeyer der Pfarrei weiter zur Verfügung stehe, nachdem er die Organisation der Lektoren- und Kommunionhelferdienste in die jüngeren Hände von Patricia Rotter-Brüning gab.

In ihrer Aussicht aufs laufende Jahr ging Fritz ein auf die "stille Ecke" unter der Kirchenempore mit Hinweistafeln für die Gruppierungen und bald auch Sitz- und Spielgelegenheiten für Kinder. Anstehende Termine sind: Konzert von "Symphonic Winds Wetterau" am 17 März (17 Uhr), "Nacht der Kirchen" am 14. Juni, Pfarrfest am 30. Juni. Flächendeckende Strukturveränderungen hätten heuer zur Folge, dass erstmals in der Pfarrgruppe Mörlen Erstkommunion und Firmung in nur je einem Gottesdienst gefeiert werden. Für die Pfarrgemeinderatswahl im Herbst hoffe man auf viele Kandidaten.

Bevor Pfarrer Strojek allen Weggefährten dankte und mit einer Bilderschau magische Momente im Kirchenjahr in Erinnerung rief, fasste Stefan Feuerstein im Namen des Verwaltungsrates (VR) das Jahr zusammen. Breiten Raum habe das Thema Kirchenorgel eingenommen. Nach Untersuchungen, Kostenvoranschlägen und Diskussionen habe sich der VR für die Anschaffung einer digitalen Kirchenorgel entschieden. Die Pfeifenorgel bleibe stehen, für deren Sanierung nehme man aktuell aber kein Geld in die Hand. Die neue Orgel wird in diesen Tagen eingerichtet.

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