Chor wirbt um Mitglieder

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Turnusgemäß trafen sich die Sänger des Kirchenchors St. Remigius zu ihrer Hauptversammlung im Bonifatiussaal bei der katholischen Kirche. Nachdem im März 2017 die letzte Vorstandswahl stattgefunden hatte, waren die Mitglieder gefordert, neu zu wählen.

Turnusgemäß trafen sich die Sänger des Kirchenchors St. Remigius zu ihrer Hauptversammlung im Bonifatiussaal bei der katholischen Kirche. Nachdem im März 2017 die letzte Vorstandswahl stattgefunden hatte, waren die Mitglieder gefordert, neu zu wählen.

Pfarrer Ryszard Strojek drückte seinen Dank für das Engagement der Chorleiterin Gabriele Beuthner, der Vorsitzenden Rita Rauch sowie des gesamten Chores aus.

Im Jahresbericht kam Schriftführer Wilfried Möbs auf das allgemeine Chorsterben zu sprechen. In den vergangenen 15 Jahren hätten über 25 Prozent der Chöre aufgegeben. Da stehe der St.-Remigius-Chor auch nicht zuletzt durch das harmonische Vereinsklima noch recht gut da. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig per Akklamation wiedergewählt.

Für die Pflege des etwa 400 Titel umfassenden Notenbestandes konnte Vorstandsmitglied Irmgard Schwientek gewonnen werden. Der Chor hat momentan 37 aktive Sängerinnen und Sänger. Er wird seit 31 Jahren von seiner Chorleiterin Gabriele Beuthner geführt. Zusätzlich erfährt er eine professionelle Begleitung durch Julia Beuthner, die auch instrumental sowohl in den Singstunden als auch bei Aufführungen unterstützend mitwirkt. Mit diesem Fundament könnten auch in einer Zeit, in der viele Chöre von Auflösungstendenzen betroffen sind, gute Leistungen verbucht werden, hieß es. Neben seiner Hauptaufgabe im kirchlichen Bereich steht der Chor für andere Dienste zur Verfügung. So hat er die Gedenkfeier der Gemeinde am Volkstrauertag oder den Neujahrsempfang der Gemeindeverwaltung in Langenhain-Ziegenberg mitgestaltet.

Kameradschaftliche Atmosphäre

Trotz guter Voraussetzungen für einen ansprechenden und harmonischen Chorgesang sei auch der Kirchenchor St. Remigius auf stete stimmliche Erneuerung angewiesen und werbe daher immer wieder um ehrenamtliche Teilnahme am Singen in kameradschaftlicher Atmosphäre. Rauch wies auf die Wichtigkeit von gewachsenen, gesunden Traditionen hin, die sowohl wertvolles Kulturgut beinhalteten als auch für die persönliche Entfaltung von großer Bedeutung seien. Auch wenn die Akteure durchweg Laien seien, gelängen ihnen im Chorgesang doch passable Darbietungen. "Natürlich kann bei einem solchen Chor auch mal ein Schnitzer hier und da nicht ganz ausgeschlossen werden. Dieser wird aber von der Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger meistens abgedeckt." Geübt wird regelmäßig dienstags um 19.30 Uhr im Bonifatiussaal bei der Kirche. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für Karfreitag und Ostern.

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