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Der Vertrag zwischen Kommune und Kirche wurde aktualisiert, damit die katholische Kirche ihre Ober-Mörler Kita St. Remigius weiterbetreiben kann.

Bei Kitas geht es voran

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Lange Zeit hatten Bürgermeisterin Kristina Paulenz und das Bistum Mainz um einen neuen Kindertagesstätten-Betriebsvertrag gerungen. Der vom Gemeindevorstand vorgelegten Version stimmte das Parlament bei zwei Ablehnungen und fünf Enthaltungen jetzt zu.

Dass es im Dorf weiterhin die Wahlmöglichkeit zwischen drei verschiedenen Trägern gebe, begrüßte Dr. Matthias Heil (CDU). Die FWG-Fraktion hätte das Vertragswerk gerne im Ausschuss unter die Lupe genommen, Vorsitzender Marco Roth sah Klärungsbedarf beispielsweise bei der baulichen Unterhaltung.

Wie die Bürgermeisterin erläuterte, sehe sie nach langen Verhandlungen keinen weiteren Spielraum. »Ich halte es für ein gutes Werk.« Der aktualisierte Vertrag zur katholischen Kita St. Remigius in Ober-Mörlen sei angelehnt an den mit der evangelischen Kirche bezüglich der Kita Sonnenstrahl in Langenhain-Ziegenberg. Die bauliche Unterhaltung unterscheide sich grundlegend, weil nur das Gebäude in Langenhain-Ziegenberg der Gemeinde gehöre. Ein weiterer Unterschied sei, dass die katholische Kirche sich nicht mehr an der Finanzierung der U3-Gruppen beteiligen werde. Immerhin werde es in der Ober-Mörler Kita mit der katholischen Kirche weitergehen. Das sei angesichts der Sparmaßnahmen im Bistum keine Selbstverständlichkeit. Wie Bürgermeisterin Paulenz im Namen des Gemeindevorstandes außerdem mitteilte, habe man in der evangelischen Kita Langenhain-Ziegenberg unlängst zum veranschlagten Preis von 15 630 Euro den »dringenden, kurzfristig benötigten Rückbau des Innenausbaus im Dachgeschoss« beauftragt. Der Auftrag erfolge im Rahmen einer freihändigen Vergabe, die Mittel stünden im Haushalt zur Verfügung. Weiter hieß es in den Mitteilungen des Gemeindevorstandes, dass ab Januar für die kommunale Kita Sternschnuppe eine weitere Erzieherin arbeiten werde.

Neue Vereinbarung mit Sportverein

Mit dem Sportverein habe man auf dessen Antrag hin die Nutzungsvereinbarung über die leer stehende Wohnung über dem gemeindeeigenen Vereinsheim verändert. Demnach zahle der Verein einen um 15 Euro erhöhten Pachtzins von nun 65 Euro. Paulenz erinnerte daran, dass die ehemalige Hausmeisterwohnung zuletzt Geflüchteten zur Verfügung gestellt wurde und jetzt vom Sportverein renoviert werde, »eine Win-win-Situation«, merkte Paulenz an.

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