Der neue Hochbehälter Mautzenwiese wächst zusehends; links daneben das vergleichsweise kleine, in die Jahre gekommene Betriebsgebäude. FOTO: HAU
+
Der neue Hochbehälter Mautzenwiese wächst zusehends; links daneben das vergleichsweise kleine, in die Jahre gekommene Betriebsgebäude. FOTO: HAU

Aufträge für Hochbehälter vergeben

  • vonAnnette Hausmanns
    schließen

Ober-Mörlen(hau). Der neue Trinkwasserhochbehälter nimmt Gestalt an. Unlängst beauftragte der Ober-Mörlener Gemeindevorstand laut eigener Mitteilung in der Parlamentssitzung den Bau der Entwässerungsleitungen zum Preis von 31 400 Euro. Auch die Elektro- und Steuerungstechnik soll teilweise schon installiert werden, der Preis liegt in derselben Höhe. Beide Aufträge wurden an die Unternehmen mit den wirtschaftlichsten Angeboten vergeben, die entsprechenden Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.

Seit Juni dieses Jahres entsteht neben dem Betriebsgebäude aus dem Jahr 1969 ein Neubau (30 mal 16 mal 11 Meter). Im kommenden Jahr werden hier zwei acht Meter hohe Edelstahltanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von 1,4 Millionen Liter Wasser eingebaut und außerdem alle Versorgungsleitungen erneuert. Insgesamt nimmt die Gemeinde 2,2 Millionen Euro in die Hand, um die Versorgung der wachsenden Bevölkerung mit Trinkwasser und den Brandschutz zu gewährleisten.

Bezüglich des Lekkerkerkplatzes empfahl der Gemeindevorstand in der Parlamentssitzung, dass sich im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens drei Interessenten in einer möglichst zeitnah anzuberaumenden gemeinsamen Sitzung des Ausschusses Bau, Verkehr und Umwelt und des Haupt- und Finanzausschusses vorstellen. Mittlerweile wurde zu dieser öffentlichen Sitzung für kommenden Montag, 12. Oktober, 20 Uhr, in der Usatalhalle eingeladen. Gesucht wird ein Investor, der das 1,4 Hektar große Gelände inklusive Usatalhalle kauft, die Halle abreißt und das Gelände für eine Mischnutzung aus Einzelhandel, Wohnen und nicht störende Nutzung wie Büros oder Arztpraxen entwickelt.

Der erste Ergänzungsvertrag zwischen Kommune und katholischer Kirchengemeinde für die gemeinsame öffentliche Gemeindebücherei St. Remigius wurde von beiden Seiten unterzeichnet. Demnach verlängert sich der Kooperationsvertrag nicht mehr nur um jeweils ein Jahr, sondern um fünf Jahre. Drei Anfragen standen im Parlament ebenfalls auf der Tagesordnung:

Hallenzeiten:Aus aktuellem Anlass wollte der CDU-Abgeordnete Dr. Matthias Heil von Bürgermeisterin Kristina Paulenz wissen, wie die Hallenzeiten zur Benutzung der kommunalen Usatalhalle vergeben werden. Sein Sportlerherz blute angesichts der gerade eben vorgefallenen Auseinandersetzung zwischen Parlamentsvorsitzendem und Sportlern. Hintergrund: Parallel zur Gemeindevertretersitzung wurde im abgetrennten Hallenteil Handball trainiert. Beide Nutzungen zugleich vertrugen sich wegen der nicht vorhandenen Lärmisolierung nicht, die Handballer hatten das Nachsehen. Sie bedaure die Überschneidung, sagte die Rathauschefin und räumte ein, dass wegen eines temporären personellen Engpasses im Rathaus keine Abstimmung mit den Sportlern stattgefunden habe.

Spielplatz:Auf dem kleinen Spielplatz neben Feuerwehr und Schule seien seit Wochen Spielgeräte gesperrt, berichtete Gemeindevertreterin Jessica Hadelko (CDU) und wollte wissen, warum. Die Arbeiten im Zuge einer Sonnensegeleinrichtung hätten sich coronabedingt verzögert, erklärte die Bürgermeisterin.

Kindertagesstätte:Hadelko wollte außerdem wissen, ob der Dachausbau an der Langenhain-Ziegenberger Kita "Sonnenstrahl" gerade anders geplant werde als im Haushalt beschlossen. Das sei nicht der Fall, antworte Bürgermeisterin Paulenz, es handle sich um die geplante Sanierung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare