Nach der Theorie können die Teilnehmer selbst Hand anlegen.
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Nach der Theorie können die Teilnehmer selbst Hand anlegen.

Appell: Wiesen mit alten Bäumen pflegen

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Ober-Mörlen (pm). 25 Teilnehmer konnte der NABU zum Streuobstseminar im Schloss begrüßen; zu diesem Zeitpunkt hatte es noch keine behördlichen Einschränkungen wegen Corona gegeben.

Die Veranstaltung finde seit vielen Jahren guten Zuspruch, der Einzugsbereich erstrecke sich von Pohlheim bis Frankfurt und von Usingen bis Reichelsheim. Bewusst verzichte man auf ein Eintrittsgeld, um die Bereitschaft zur Teilnahme zu erhöhen.

Schaue man sich in der Ober-Mörler Gemarkung und in der Wetterau um, so fielen viele ungepflegte Altbäume auf, deren Ende durch die epidemisch auftretende Mistel auch noch beschleunigt werde. Deshalb sei es so wichtig, dass nicht nur Mitglieder von Naturschutzverbänden und Obst- und Gartenbauvereinen Streuobstwiesen anlegen und pflegen; vielmehr müsse es Ziel sein, möglichst viele Obstwiesenbesitzer in die Lage zu versetzen, ihre Bäume in Ordnung zu halten und auch nachzupflanzen, hieß es.

Das Wissen dazu vermittelte Vereinsmitglied Christian Nadler im Theorieteil. Er erläuterte die Wuchs- und Schnittregeln, die für den Erhalt der Bäume wichtig sind. Alle Phasen im Leben eines Obstbaums wurden besprochen, ebenso die Unterschiede zwischen den Obstarten und der Befall durch die Mistel. Nach der Mittagspause trafen sich die Teilnehmer auf der NABU-Streuobstwiese in den Magertriften. Zunächst stellte Nadler geeignete Werkzeuge für die Obstbaumpflege vor und demonstrierte danach mit Unterstützung der Vereinsaktiven das Pflanzen eines Hochstammsetzlings. Anschließend wurden drei Gruppen gebildet, die von Nadler, Klaus Spieler und Robert Scheibel angeleitet wurden. Alle Teilnehmer legten selbst Hand an . Das Streuobstseminar 2021 wird vom NABU Bad Nauheim in Nieder-Mörlen veranstaltet. FOTO: PM

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