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Dieser Unfallschwerpunkt am Abzweig der Nidderauer Umgehung nach Karben soll so schnell wie möglich entschärft werden.

Unfallschwerpunkt

Endlich Änderungen an B45-Unfallschwerpunkt beschlossen

Die Unfallkommission beim Main-Kinzig-Kreis hat weitere Maßnahmen für die unfallträchtige Ortsumgehung Nidderau beschlossen. So sollen auf der B45 in den kommenden Tagen Schilder zur Temporeduktion auf 50 Kilometer pro Stunde mit dem Zusatzhinweis "Unfallschwerpunkt" in beiden Fahrtrichtungen aufgestellt werden.

Nidderau - In Kooperation mit Hessen Mobil werde unverzüglich die Planung und Umsetzung einer Ampelanlage begonnen, hieß es nach der Sitzung der Unfallkommission. "Wir wollen hier jetzt sehr schnell wirksame Veränderungen erreichen", erklären Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schulheiß (beide SPD) angesichts der offensichtlichen Unfallhäufung. Der Rathauschef war kurzfristig zu der Sitzung hinzugeladen worden und unterstützt diese Vorschläge. Außerdem war ein Vertreter der betroffenen Straßenmeisterei dabei, um die Vorgaben jetzt kurzfristig umzusetzen. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Unfallschwerpunkt an der Abzweigung zur K246 nach Karben nachhaltig zu entschärfen.

Nidderau/B45: Unfallschwerpunkt nachhaltig entschärfen

Um schnell zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen, waren die möglichen Schritte bereits im Vorfeld zwischen Polizei, der Straßenbaubehörde des Landes, Hessen Mobil, und Kreisverkehrsbehörde abgestimmt worden. "Wir hoffen nun darauf, dass diese umfangreichen Warnungen und Anordnungen auch bei den Verkehrsteilnehmern ankommen", betonen Simmler und Schultheiß. Diesen Effekt will die Unfallkommission mit der Einrichtung eines sogenannten Geschwindigkeitstrichters erreichen.

Die Höchstgeschwindigkeit wird in diesem Fall zunächst auf 70 und dann auf 50 Kilometer pro Stunde gesenkt. Dazu kommen noch entsprechende Vorankündigungen sowie das Zusatzschild "Unfallschwerpunkt". Alle Schilder sollen in spätestens zwei Wochen stehen. Darüber hinaus wurde beschlossen, diesen Effekt schnellstmöglich mit der Installation gelber Blinklichter mit Batterie und Solarvorrichtung noch zu unterstreichen. "Damit wurden alle verfügbaren Optionen ausgeschöpft, um kurzfristig die Sicherheit auf diesem Abschnitt zu erhöhen", sind die Erste Kreisbeigeordnete und der Bürgermeister überzeugt.

Nidderau/B45: Dauer der Reaktion kritisiert

Wobei die Situation weiterhin genau betrachtet wird. Im Blickfeld bleibt auch die von der Politik geforderte Ampelanlage. Hier wird die Verkehrsbehörde des Main-Kinzig-Kreises federführend die Umsetzung begleiten. "Auch hier wollen wir schnellstmöglich zum Ergebnis kommen", sagt Simmler. Sobald dazu ein Zeitplan vorliegt, will die Verkehrsdezernentin darüber informieren.

Darüber hinaus regt sie gemeinsam mit Schultheiß an, hier die Verfahrenswege zu überprüfen. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei einer so signifikanten Unfallhäufung die Reaktionen so lange dauern", lautet die Kritik an den Verfahrenswegen. Mit Erleichterung nehmen alle Nidderauer Stadtverordnetenfraktionen zur Kenntnis, dass endlich die Errichtung einer Lichtsignalanlage komme. Sie hoffen, dass künftig in solchen Fällen Lösungen rasch zustande kommen und Unfälle schon allein dadurch vermieden werden könnten.

red

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