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Die Nidder ist bei Windecken weit über ihr Bett hinaus ausgedehnt. Die Feuerwehr kontrolliert den Pegel regelmäßig.

Nidder mit Höchststand

  • vonJürgen W. Niehoff
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Nidderau (jwn). Schneeschmelze im Vogelsberg und Regenfälle haben die Nidder auch in Nidderau über die Ufer treten lassen. In Windecken ist die Nidder zu einem riesigen Fluss geworden. Hochwasser in diesem Ausmaß sollte das Überlaufbecken in Düdelsheim verhindern. Weil dieses Becken schon überzulaufen drohte, wurden die Schleusen geöffnet, denn es droht mehr Regen und damit eine neue Wasserflut.

»Das führt dann zwar zu Hochwasser und Überschwemmungen in so manchen Auen, doch so haben wir das Wasser zumindest im Griff«, erklärten am Wochenende die Landräte Thorsten Stolz (SPD) und Jan Weckler (CDU) vom Wetteraukreis bei einer Besichtigung des Hochwassergebietes.

In Nidderau haben Feuerwehr und das Ordnungsamt Vorkehrungsmaßnahmen getroffen. »Mit 2,96 Meter ist der Pegel derzeit weit über normal«, zeigt sich Feuerwehrchef Christopher Leidner besorgt. Kopfzerbrechen macht ihm aber nicht nur die Höhe der Nidder, sondern deren Fließgeschwindigkeit. »Dadurch kommt es zu Stauung an den Brücken und dem Verteilen der Wassermassen in der Breite.« Deshalb habe die Feuerwehr den Fluss ständig in Beobachtung und könne mit Sandsäcken jederzeit regulierend einschreiten. Am Montag gab es einen Hochwassereinsatz, als in Heldenbergen eine Reithalle überschwemmt wurde.

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