Landrat Jan Weckler (l.) bei der Übergabe des Bescheids an Philip Graf zu Solms-Rödelheim und Assenheim (r.) mit der zuständigen Architektin Daniela Wagner. FOTO: PRW
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Landrat Jan Weckler (l.) bei der Übergabe des Bescheids an Philip Graf zu Solms-Rödelheim und Assenheim (r.) mit der zuständigen Architektin Daniela Wagner. FOTO: PRW

Zuschuss fürs Spritzenhaus

  • vonred Redaktion
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Niddatal(pm). Wohnen in einem Denkmal, das eine jahrhundertealte Geschichte vorweist, das ist etwas ganz Besonderes. Es ist aber auch teurer als das Wohnen in einem Neubau, vor allem dann, wenn das historische Gebäude denkmalgerecht umgebaut wird. So wie das jetzt Philip Graf zu Solms-Rödelheim und Assenheim mit dem Spritzenhaus in Wickstadt macht, das er aufwendig zu Wohnzwecken umgebaut hat.

Wohnen in einem Denkmal

Landrat Jan Weckler überbrachte jetzt einen Zuschuss des Wetteraukreises für die "vorbildliche Erhaltung" des Denkmals.

Vor wenigen Jahren hatte der Eigentümer bereits das benachbarte historische Forsthaus aufwendig saniert. Bereits seit rund einem Jahr ist das Spritzenhaus wieder bewohnt. Dabei wurde an das ursprüngliche Haus ein modernes Treppenhaus angebaut. Der Schlauchturm wurde ebenso erhalten, und man erhält Einblick in die ursprüngliche Nutzung durch ein eingebautes Fenster. Auch die Dämmung ist denkmal- und klimaschutzgerecht und sorgt selbst in den heißen Wochen des Jahres für angenehme Kühle im Wohninneren.

Die Eingriffe hätten sich auf das Notwendigste beschränkt. "Die 4500 Euro, die wir als Zuschuss gewähren, sind eine Anerkennung für den Erhalt dieses Gebäudes, das mit der Umnutzung auch für die Zukunft erhalten bleiben wird und für Wickstadt ein weiteres Kleinod darstellt", sagte Landrat Jan Weckler.

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