Bald mit neuem Konzept? Die Jugendclubs (hier der in Ilbenstadt) müssen mit weniger Geld auskommen.
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Bald mit neuem Konzept? Die Jugendclubs (hier der in Ilbenstadt) müssen mit weniger Geld auskommen.

Weiter Jugendarbeit mit dem Dekanat

Niddatal (udo). Die Stadt setzt die gemeinsame offene Jugendarbeit mit dem evangelischen Dekanat fort. Dies beschlossen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Mittwoch in Assenheim.

Die Stadt ist mit 35 000 Euro für Personalkosten und mit 5000 Euro für Sachaufwendungen dabei. Bislang hatte man Stadt für die Jugendarbeit 75 000 Euro jährlich im Haushalt stehen. Das Dekanat zahlte noch einmal die gleiche Summe. Was sich in Zukunft ändert – bemängelt worden war unter anderem die geringe Resonanz bei den Jugendlichen –, ist offen. Laut Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel will Dekan Volkhard Guth ein neues Konzept vorstellen.

Im Juli hatten die Parlamentarier die Kooperation im Zuge ihrer angestrebten Haushaltskonsolidierung aufgekündigt. Michael Hahn (CDU) erklärte, der damalige Beschluss sei sinnvoll gewesen, um in eine vernünftige Verhandlungsposition zu kommen. Es wäre unsinnig gewesen, bereits vor den Gesprächen über eine Fortsetzung Geldmittel zu bewilligen. Hertel merkte an, jetzt werde die Aufsichtsbehörde nicht begeistert sein, wenn aus dem Konsolidierungsprogramm 40 000 Euro ohne Ausgleich gestrichen würden. Er hatte sich mit der SPD gegen die Kündigung ausgesprochen.

Besprochen wurde am Abend der Vertrag zum Ankauf von Flächen für einen Verbindungsweg zwischen der Straße »Am Krautgarten« und der Burg-Gräfenröder Straße in Ilbenstadt. Er ist abschlussreif, nur wollen die Eigentümer sich vorher von einem Ingenieurbüro beraten lassen. Der Weg würde eine Lücke schließen und eine Verbindung von der Schule (längs der Klostermauer und der Hügelstraße quer über die Gartenstraße) zur Bushaltestelle und dem Neubaugebiet ermöglichen und große Umwege ersparen. Der Weg war vor Jahrzehnten von der Gemeinde verkauft worden, da er damals keine Funktion hatte und eine »Dreckecke« war.

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