Zwei der ungleichen Schwestern: Hilde Leidecker (Ellen Beier, r.) und Klara Landauer (Rebekka Zöller). FOTO: HENDRIK ROTH
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Zwei der ungleichen Schwestern: Hilde Leidecker (Ellen Beier, r.) und Klara Landauer (Rebekka Zöller). FOTO: HENDRIK ROTH

Walpurgisnacht statt Corona-Pause

  • vonred Redaktion
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Niddatal-Kaichen(pm). Corona-Pause? Nicht bei der "KrebsbachBühne" (KBB). Die Theaterabteilung des Gesangvereins Eintracht Kaichen hat rechtzeitig die Weichen gestellt und statt einer risikobehafteten Bühnenaufführung in diesem Jahr erstmals ein Hörspiel produziert. "Genau das Richtige für gemütliche und heitere Stunden in der kalten Jahreszeit sowie als Geschenk unterm Weihnachtsbaum", werben die Verantwortlichen.

Der Inhalt: Vier ungleiche Schwestern wohnen in ihrem Elternhaus zusammen. Die jüngste lebt schon immer dort, die drei älteren sind geschieden, verlassen und verwitwet erst vor Kurzem wieder eingezogen. Da sind eines nachts auf dem Dachboden Schritte zu hören. Geister? Ein Einbrecher? Wenn ja, was wollte der? Auf die erste Ratlosigkeit folgt ein übler Verdacht. Schwestern, Tochter, Nachbar und ein mit einem Umbau beauftragter Architekt: Sie alle geraten in ihren Nachforschungen in Turbulenzen, die den Betroffenen jedoch hoch willkommen sind.

KBB-Regisseurin Friederike Backöfer, die als Erzählerin durch die Geschichte führt, hat das Bühnenstück "Walpurgisnacht" von Franziska von Jacquin zur Hörspielfassung umgearbeitet. Der Kreativität des Ensembles (Gisi Bertagnoll, Ellen Beier, Silke Merz, Rebekka Zöller, Karine Merz, Kevin Loos, Robert Krieg, Mark Vetter, Petra Kremer, Hendrik Roth) war beim Aufnahme-Wochenende im Spätsommer in der Rhön keine Grenzen gesetzt. Geräuscheffekte und Stimmakrobatik waren ebenso gefragt wie später Mimik und Gestik der kostümierten Darsteller beim Fototermin mit Hendrik Roth fürs Begleitheft.

Die Hörspiel-CD ist für 7 Euro bei Lea Rothe, "Herzblut - Fashion und Wohnaccessoires" in der Freigerichtstraße 26 erhältlich (Montag bis Freitag, 6 bis 11.30 Uhr; Donnerstag und Freitag zusätzlich 15 bis 17 Uhr. Samstag, 8 bis 11.30 Uhr; nur so lange der Vorrat reicht).

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