Wallfahrtskapelle nur durch Kerzen erleuchtet

Niddatal-Wickstadt (pm). Die kleine Wallfahrtskapelle Maria Sternbach konnte am Montag die vielen Besucher der Waldweihnacht, zu der die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Pfarrei Wickstadt eingeladen hatten, nicht fassen. Selbst vor der Kapelle standen die Menschen, die von der Waldweihnacht etwas mitnehmen wollten.

Die Messe zum Jahresausklang zelebrierten Pfarrer Markus Stabel und Pfarrer Edgar Sahm gemeinsam. Rainer Walter an der Orgel und die "Turmbläser" unter der Leitung von Christian Allert gestalteten diesen stimmungsvollen Gottesdienst musikalisch. Der Raum war nur durch Kerzen erleuchtet.

Pfarrer Sahm predigte von Jesus Christus, der als Kind in der Krippe den Frieden der Welt gebracht habe. "Frieden kann nur werden, wenn Jesus in der Krippe und Christus überall verherrlicht wird. Jeder von uns steht in der Pflicht, an diesem Frieden in der Welt etwas beizutragen", sprach der Pfarrer die Besucher an.

Alle Teilnehmer wurden von Pfarrer Sahm zur anschließenden Begegnung im Alten Pfarrhaus Wickstadt eingeladen. Nach dem halbstündigen Pilgermarsch zum Haus der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung bot die KAB Assenheim den Besuchern dort neben Glühwein und anderen Getränken noch eine alte Spessartspezialität, nämlich "Köhlerfleisch" mit Brot, an. Die 100 großen Portionen mit dem schmackhaften, zarten Fleisch waren schnell verspeist.

In allen Räumen im Alten Pfarrhaus Wickstadt ließen sich die Teilnehmer nieder, die aus dem ganzen KAB-Bezirk Main-Rodgau, selbst aus Habichsthal im Spessart und Gießen gekommen waren.

Der ehemalige Diözesanpräses der KAB, Monsignore Manfred Gärtner von Dieburg, hatte die Waldweihnacht in der Gnadenkapelle Maria Sternbach begründet. Auch bei diesem Gottesdienst waren über 20 Teilnehmer aus Dieburg gekommen.

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