Auch in diesem Jahr waren die Ilbenstädter Radwanderer wieder sehr aktiv. Bei 33 Touren legten sie insgesamt rund 21 000 Kilometer in der Region zurück. FOTO: PM
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Auch in diesem Jahr waren die Ilbenstädter Radwanderer wieder sehr aktiv. Bei 33 Touren legten sie insgesamt rund 21 000 Kilometer in der Region zurück. FOTO: PM

Vulkanrunde war Königsetappe

  • vonred Redaktion
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Niddatal(pm). Die Radwandergruppe des RC03 Ilbenstadt war in diesem Jahr trotz Corona wieder sehr viel unterwegs. Die gültigen Abstandsregeln sind dabei nach eigenen Angaben immer eingehalten worden. Jetzt zogen die Radler ihre Jahresbilanz.

Von Radwanderfachwart Erwin Loscher wurden 33 öffentliche Radwanderungen angeboten und gefahren. Die Teilnehmer haben hierbei rund 21 000 Kilometer zurückgelegt. Die Streckenlängen betrugen zwischen 50 und 120 Kilometern und waren größtenteils Rundtouren.

Die Teilnehmerzahl bei den Ausfahrten schwankte zwischen vier und 19 Personen. Meistens waren zwischen vier und zehn Radler auf den Strecken unterwegs. Die Aktiven kamen überwiegend aus Niddatal, Echzell, Reichelsheim und Florstadt. Startpunkte zu den Touren waren am Bürgerhaus in Assenheim und an der Niddabrücke in Wickstadt

Das Alter der Radlerschar bewegte sich zwischen 58 und 82 Jahren, wobei drei Viertel der Teilnehmenden mit dem E-Bikes auf die Strecke gingen.

Die Touren wurden in diesem Jahr nicht an einem festen Wochentag angeboten, sondern fanden flexibel und wetterabhängig an unterschiedlichen Wochentagen statt. So konnte fast immer mit Sonnenschein geradelt werden.

Abseits des üblichen Verkehrs

Die Wanderungen führten abseits des Verkehrs, größtenteils über Rad-, Feld- und Forstwege der Wetterau, des Vogelsberges, des Rhein-Main-Gebietes und des Licher Landes. Dazu gehörten auch die heimischen Radwege wie R4, R6, Limesradweg, Vulkanradweg, Niddaradweg, Hohe Straße und Grüngürtelradweg. Dabei besuchte man unter anderem die Orte Seligenstadt, Hanau, Frankfurt, Bad Homburg, Büdingen, Ortenberg, Gedern, Nidda, Hungen, Lich, Laubach, Schotten, Münzenberg, die Ronneburg, Kapersburg, und die Keltenwelt am Glauberg. Unterwegs rasteten die Aktiven jeweils in geselliger Runde in Bäckereien, Eisdielen und Gaststätten. Die Königsetappe war in diesem Jahr die Vulkanrunde. "Über den Niddastausee erklommen wir den Hoherodskopf, um dann über den Vulkanradweg zurück gen Heimat zu radeln. Hier wurden in sechs Stunden 115 Kilometer mit 1100 Höhenmeter, bei herrlichem Wetter, zurückgelegt", berichtet die Gruppe. Die Radwanderungen sollen auch im Jahr 2021 ein fester Bestandteil der Vereinsaktivitäten sein. Auf der Homepage des Vereins sind alle Radtouren als Dateien, für jedermann zugänglich und somit leicht nachfahrbar. "Wir hoffen weitere Radler aus unserer Umgebung für unsere Radwandertouren begeistern zu können und freuen uns schon auf den Start im kommenden Frühjahr."

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