Jörg-Alfons Hutter hat auch das Bundesverdienstkreuz erhalten.	FOTO: UDO
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Jörg-Alfons Hutter hat auch das Bundesverdienstkreuz erhalten. FOTO: UDO

Ein Vierteljahrhundert

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt (udo). Jörg-Alfons Hutter feiert ein stolzes Jubiläum. Der 1957 in Frankfurt geborene Musiker wirkt seit 25 Jahren als Organist in der päpstlichen Basilika Sankt Peter und Paul. Im Gespräch erinnert er sich daran, dass eine erste Unterweisung in der Notenlehre und im Klavierspiel in seiner Jugendzeit durch die Großmutter Else Ott in Bockenheim erfolgte.

Von Weihnachten 1970 an wurde sein Klavierspiel unterstützt und gefördert durch den Geistlichen Rat und Dekan August Thielemann an der Frauenfriedens-Kirche in Frankfurt. Von Pfarrer Thielemann und der Pfarrgemeinde bekam er auch ein erstes gebrauchtes Klavier geschenkt »zum Selbstabholen aus dem Pfarrsaal der Frauenfriedens-Kirche«.

Von 1971 bis 1974 erfolgte der erste systematische Klavierunterricht bei dem Pianisten und Komponisten Franz Bücheler. Die Ausbildung zum nebenamtlichen C- und B-Kirchenmusiker bei dem Organisten und Chorleiter Alois Salzberger schloss sich an. Von Ostern 1972 an wirkte Hutter als zweiter Organist an der Frauenfriedens-Kirche und als Organist in der katholischen Krankenhausseelsorge im Sankt-Markus-Krankenhaus.

Bis 1981 folgte Orgelunterricht bei Manfred Schäfer, Professor Günther Kaunzinger und Hans-Otto Jacob. Ausbildungsgänge zum Kirchenmusiker der Stufe II und zum Kantor und Chorleiter schlossen sich an. Nach einem Studium in den Bereichen Chorleitung, Partiturlesen, Schlagtechnik, Dirigieren, Umgang mit der Stimmgabel und Einüben von mehrstimmigen Chören wirkte Hutter als stellvertretender Chorleiter an der Frauenfriedens-Kirche.

1987 gründete er den katholischen Kirchenchor »St. Maria« in Niederdorfelden. Seit 1991 dirigierte er den Männerchor in Burgholzhausen, von 1993 an den Basilika-Chor in Ilbenstadt, seit 1997 die »Heimatliebe« Burg-Gräfenrode und seit 1998 die »Heimatliebe« Ilbenstadt. Im März 1997 erhielt Hutter eine Ehrenurkunde für seine 25-jährige Organistentätigkeit; im Juli 2002 das Bundesverdienstkreuz.

In Hutters Leben dreht sich viel um die Musik. Zu seinen Hobbys zählt aber auch das Sammeln von Traktoren und altem Ackergerät.

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