+

Trockenen Fußes um die Kirche

  • schließen

Niddatal-Kaichen(udo). Beim Basar der evangelischen Kirchengemeinde am Samstag vor dem ersten Advent konnte der neue Weg, der um die Kaichener Kirche führt, bewundert und benutzt werden. Er war eigens für den Adventsbasar angelegt worden, damit dessen Gäste nicht im Schmutz stehen müssen.

Der Weg, finanziert aus den Einnahmen früherer Basare, wurde seit Mitte Oktober von Mitgliedern des Kirchenvorstands und weiteren freiwilligen Helfern unter der Leitung des Küsters Karl-Heinz Jäger gebaut. Er hat eine Fläche von 175 Quadratmetern und wurde aus wildfarbenen Kreativsteinen errichtet. Der Weg beginnt an der Treppe vor dem Nordportal. Er führt an der Sakristei vorbei zum Haupteingang und weiter zum barrierefreien Eingang im Süden.

Lieder von "Tochter Zion" bis "Macht hoch die Tür" bestimmten den Gottesdienst, der dem Adventsbasar voranging. Jan-Otto Weber eröffnete an der Orgel mit dem Händel-Vorspiel "Joy to the world" das Geschehen und dirigierte den Männerchor und den gemischten Chor zu "Maria durch ein Dornwald ging" und "I sing holy". Pfarrerin Evelyn Giese sprach über das Einstimmen auf den Advent. Der Römerbrief formulierte das Liebesgebot.

Den Einstieg in die Predigt bildeten die verschiedenen Typen des Adventskalenders. Das Öffnen der Türen sei bezeichnend für den Advent. Dem Johannes-Evangelium zufolge sei Jesus die Tür, durch die man selig werde. Auch die Kirchentür stehe in der Weihnachtszeit offen, die von der Hoffnung und der Erwartung bestimmt sei. Die Türen im Adventskalender erinnerten an die Begegnung mit Gott.

Nikolaus verteilt Geschenke

Nikolaus trat in die Kirche, hatte sein goldenes Buch dabei, las die Geschichte von den drei armen Mädchen vor und verteilte Geschenke. In der Kirche wurden Kaffee und Kuchen angeboten, draußen auf dem neuen Weg Getränke, Würste, Gestecke, Bastelsachen und Kerzen. Lose konnten erworben werden. Der Musikzug Niddatal spielte innen und außen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare