Die Einkaufshelfer vorm Supermarkt in Assenheim. FOTO: PM
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Die Einkaufshelfer vorm Supermarkt in Assenheim. FOTO: PM

Ob Supermarkt, Post oder Apotheke

  • vonred Redaktion
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Niddatal(pm) "100 Gramm Wurst, Kaffee und zwei Liter Milch." So klingen die Anrufe, wenn bei Michael Rüster das Telefon des SPD-Einkaufsservice Niddatal läutet. Bereits seit acht Monaten, bieten die Sozialdemokraten mit Unterstützung des TV Assenheim, der Ahmadiyya Gemeinde sowie Privatpersonen einen kostenlosen Einkaufsservice an.

Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, die eine Vorerkrankung haben oder anderweitig besonders gefährdet sind, schwer am Coronavirus zu erkranken, können sich Hilfe holen und damit ihre Kontakte und das Ansteckungsrisiko reduzieren. Aufgrund steigender Fallzahlen wollen die Initiatoren nochmals auf das weiter bestehende Angebot hinweisen.

Neben dem Einkauf von Artikeln des täglichen Bedarfs, von Lebensmitteln bis Getränkekisten, werden auch Erledigungen bei Post, Apotheke und weiteren Einrichtungen innerhalb Niddatals erledigt. Nach dem Bestell-Anruf unter Telefon 0 60 34/64 64 erfolgt die Lieferung schnellstmöglich und die Abrechnung gemäß Kassenbon, ohne Mehrkosten oder Trinkgelder. Anrufe werden täglich zwischen 10 und 20 Uhr entgegengenommen. "Der Service wird sehr gut angenommen. Vielen, die den Dienst dauerhaft nutzen, wurde eine feste Hilfsperson zugeordnet, was den Ablauf deutlich vereinfacht", berichtet Initiator und SPD-Vorstandsmitglied Michael Rüster. Dadurch seien inzwischen auch generationsübergreifende Freundschaften entstanden. "Es ist toll, mit welchem Engagement die Helfer zugange sind. Ich hätte nicht geglaubt, dass sich solch eine Professionalität dauerhaft aufrechterhalten lässt. Aber die Helferinnen und Helfer überraschen mich immer wieder positiv."

Der Einkaufsservice soll aufrechterhalten werden, bis die Pandemie beendet ist.

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