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Stadt lässt 15 Bäume fällen

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt(udo). "Der Niddapark ist verwüstet" - so beschreibt es eine Leserin und meint als Anwohnerin damit den Anlagenstreifen in der Nähe der alten Niddabrücke, der in den 60er Jahren nach der Flussregulierung auf dem Bett der alten Nidda entstand.

Die Nachbarschaft dort wundert sich derzeit über kürzlich erfolgte Baumfällarbeiten. Die seien weder angekündigt worden, noch hätte es im Anschluss Informationen darüber gegeben, wie nun weiter mit der Grünfläche verfahren werde. "Im Moment sieht es verheerend aus", berichtet die Frau. "Dies sind in den vergangenen Jahren definitiv nicht die ersten Bäume, die hier entfernt wurden."

Vom 1. März bis 30. September ist das Fällen von Bäumen in der Regel verboten - wenn nicht Gefahr im Verzug ist und aus Sicherheitsgründen zu handeln ist. Eine WZ-Anfrage beim Bauhof Niddatal schafft Klarheit. David Reller, der Leiter dort, teilte mit, dass die Bäume der Trockenheit zum Opfer gefallen waren und innen ausgehöhlt seien. Ein Baumkontrolleur habe festgestellt, dass die Bäume marode sind und von ihnen eine Gefährdung ausgehe. Insgesamt seien in Ilbenstadt darum 15 Bäume gefällt worden. Davon fünf am Löschteich und zwei in der Feldbergstraße.

"Plant die Stadt Maßnahmen, um diesen wirklich schönen Park zu erhalten?", fragt die Anwohnerin noch. Dazu kann auf Nachfrage bei der Stadt eine positive Antwort verkündet werden, denn es sollen Nachpflanzungen erfolgen.

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