Orgel erklingt erstmals nach Restaurierung

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Niddatal-Ilbenstadt (pm). Ein festliches Konzert wird am Samstag, 18. September, um 19.30 Uhr in der Basilika St. Maria, St. Peter und Paul gegeben. Darin wird die bedeutende Orgel von Johann Onymus aus dem Jahr 1735 erstmals nach ihrer im April abgeschlossenen Restaurierung konzertant erklingen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen war es bisher nicht möglich, die Orgel feierlich wieder einzuweihen, und aus dem gleichen Grund konnte auch in diesem Jahr kein »Oberhessischer Orgelsommer« stattfinden.

Die Organisatoren des »Oberhessischen Orgelsommers«, Krystian Skoczowski (Nidda) und Thomas Wilhelm (Karben), die beide als Sachverständige in die Restaurierung der Ilbenstädter Onymus-Orgel eingebunden waren, haben daher im Einvernehmen mit den Verantwortlichen der Pfarrgemeinde angeregt, die Orgel dem interessierten Publikum schon jetzt in einem Konzert vorzustellen.

Die Größe der ehemaligen Prämonstratenser-Klosterkirche in Ilbenstadt ermöglicht dieses spätsommerliche Konzert unter Einhaltung des geltenden Hygienekonzepts der Pfarrgemeinde Ilbenstadt.

Das Programm, mit dem Thomas Wilhelm die Orgel vorstellen wird, wird von Orgelmusik des Barock bestimmt, die im Wechsel mit gregorianischem Choral erklingen wird - so wie es zur Bauzeit der Onymus-Orgel in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts üblich war. Passend dazu hat Krystian Skoczowski gregorianische Gesänge der besonderen Gesangstradition der Prämonstratenser ausgewählt, die er gemeinsam mit seinem Ensemble Virga Strata Berlin zum Klingen bringen wird.

Das Konzert ist zugleich ein Beitrag zur Initiative der deutschen Landesmusikräte »Orgel, Instrument des Jahres 2021«.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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