Der Rand des Feldwegs ist neu bepflanzt. Mit einer Info-Tafel klären die Grünen über die Maßnahme auf. FOTO: PM
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Der Rand des Feldwegs ist neu bepflanzt. Mit einer Info-Tafel klären die Grünen über die Maßnahme auf. FOTO: PM

Neuer Grünzug am Feldweg

  • vonred Redaktion
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Niddatal-Bönstadt(pm). Im Jahr 2016 hatte das Stadtparlament, auf Antrag der Grünen-Fraktion einer Heckenanpflanzung entlang des Feldwegs "Am Schorn" zugestimmt. Auch die Landwirte stimmten bei einem Ortstermin der Maßnahme zu. 2017 wurden die ersten Pflanzen gesetzt. Allerdings seien durch verschiedene Umstände (Vandalismus und Bauarbeiten) einige Pflanzen beschädigt worden, teilt der Fraktionsvorsitzende Markus Nikleniewicz mit. Auch die Trockenheit der vergangenen Jahre habe einige Schäden verursacht.

Kürzlich haben die Grünen-Mitglieder die beschädigten Pflanzen ersetzt und weitere Setzlinge neu hinzugepflanzt. Ziel der Maßnahme sei es, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung des Klimas zu liefern und vor allem den Wildtieren und Insekten eine Nahrungsgrundlage und Unterschlupf zu bieten. "Das Land Hessen hatte vor einiger Zeit beschlossen, eine Grünzugvernetzung zwischen Taunus und Vogelsberg herzustellen. Hierzu dient zum Beispiel auch die vorhandene Feldholzinsel zwischen Bönstadt und Bahnlinie. Hieran anknüpfend, soll nun auch die Neuanpflanzung entlang des Feldweges Am Schorn diese Maßnahme ergänzen", schriebt Nikleniewicz.

Bisher habe man verschiedene Pflanzen, wie Kupfer-Felsenbirne, Kornelkirsche, Wildrose, Schlehe oder Holunder angepflanzt. Pflege und Finanzierung würden übernommen. sodass für die Stadt keine Kosten entstünden

Der Fraktionsvorsitzende weist darauf hin, dass besonders für die Pflegemaßnahmen wie Rasen schneiden oder Unkraut (Beigräuter) jähten noch Helfer gesucht werden. Auch können sich Freiwilige melden und weitere Pflanzen spenden. Es gelte, "auch hin und wieder mal die Jungpflanzen mit Wasser versorgen, wenn es in den Sommermonaten zu trocken wird".

Plan der Grünen ist es, entlang des gesamten Weges vom Trafo-Häuschen bis zur Einmündung in die Landesstraße 3188 die Bepflanzungen fortzuführen. "Dies wird ganz sicher einige Jahre in Anspruch nehmen, aber der Anfang ist gemacht. Wir sind es gewohnt, einen langen Atem zu haben", betont Nikleniewicz.

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