rueg-Firmung_290921_4c
+
Die Pfarrer Bernd Richardt und Michael Ritzert gratulieren den Gefirmten und der Katechetin Cäcilia Werth (l.).

Mit Fehlern und Schwächen von Gott geliebt

  • VonUdo Dickenberger
    schließen

Niddatal-Ilbenstadt (udo). Neun Jugendliche sind am Sonntag durch den Ordinariatsrat Pfarrer Michael Ritzert in der Basilika gefirmt worden. Benjamin Benansky, Johanna Bradel, Janis Leander Koblenz, Moritz Sammet, Markus Schmidt, Lyah Cara Schur, Johannes Werth, Maximilian Werth und Anna Zöller hatten sich seit September vorbereitet. Cäcilia Werth war Katechetin.

Pfarrer Ritzert führte aus, dass kein Mensch ohne Fehl und Tadel sei. Gott liebe alle Menschen und könne jeden in der Gemeinschaft gebrauchen. Die Bibel stecke voller Beispiele von Berufenen, die Gott mit einem Auftrag versehen habe: Abraham, Moses, Petrus. Lügner, Trinker, Ehebrecher hätten zu Gott gefunden.

Den Familien wurde gedankt für die täglichen Portionen Liebe, die die Jugendlichen stärkten und ihnen Halt gäben. Eine Frage sei, ob ein Beistand gebraucht werde. Jeder könne aus tiefstem Herzen Ja sagen. Beistand von Menschen, speziell der Familie, und Gott sei erforderlich.

Die zentrale Botschaft der Predigt war, dass Gott die Jugendlichen so braucht wie sie sind, mit ihren Schwächen und Fehlern. Dazu nannte Pfarrer Ritzert eine Reihe von Propheten und Persönlichkeiten aus der Bibel und benannte ihre Fehler und Schwächen. Selbst sie hätten einen Platz bei Gott. Der Seelsorger gab den Jugendlichen mit auf den Weg, sich mit Gott einzulassen.

Pfarrer Bernd Richardt erinnerte an die schwierige Vorbereitung während der Corona-Pandemie. Bei den monatlichen Treffen ging es um die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes, die Sakramente, die Werte und den Sinn des Lebens. Ein Begegnungstreffen führte zum Mainzer Dom. Zwei Klöster in Frankfurt wurden besucht.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare