Wollen etwas für die Senioren in Niddatal tun: Gerold Babitsch und Monika Dallwitz. 	FOTO: UDO
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Wollen etwas für die Senioren in Niddatal tun: Gerold Babitsch und Monika Dallwitz. FOTO: UDO

Menschen aus ihrer Einsamkeit holen

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt (udo). Ein Club zur Unterstützung von Senioren wird weiter vorbereitet. Beim ersten Treffen von Interessierten wurde im Nebenraum des Bürgerhauses in Ilbenstadt noch kein Verein gegründet, da zunächst in der nächsten Sitzung der Rat von bereits in der Wetterau bestehenden Clubs eingeholt werden soll. Das nächste Treffen wird in etwa sechs Wochen stattfinden. Teilnehmer sind weiterhin willkommen.

Bei der ersten Zusammenkunft stellten sich 20 Gäste ein. Der Initiator und Versammlungsleiter Gerold Babitsch skizzierte mögliche Aufgaben des Clubs. Die Senioren könnten einander bei Arztbesuchen behilflich sein, sie könnten sich treffen und gemeinsame Ausflüge unternehmen. Sie könnten einander im Umgang mit Ämtern helfen und einander Mut zusprechen. Sie könnten einander besuchen und zusammen kochen und backen. Viele Senioren suchten Gesellschaft bei Spaziergängen. Es gelte, die Menschen aus ihrer Einsamkeit zu holen.

Doch zunächst soll ein Verein gegründet, soll eine Satzung ausgearbeitet und soll der Verein angemeldet werden. Konsens war, dass sich die Aufgaben des Vereins mit der Zeit finden würden. Empfohlen wurden ein Beginn im Ort und eine Ausweitung des Arbeitsgebiets, falls sich dazu die Möglichkeit bieten würde. Teilnehmer berichteten von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei einer Tafel und brachten die Möglichkeit der Betreuung von Kindern ins Spiel.

Babitsch empfahl als Schritte die Anmeldung des Vereins, den Abschluss der erforderlichen Versicherungen, die Einrichtung einer Netzseite, die Klärung der Kostenfrage, die Suche nach Sponsoren.

Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel regte an, bestehende Einrichtungen, die Sozialstation und die vorhandenen Seniorenclubs zu fragen, um die Namen von Hilfsbedürftigen zu erfahren. Die Landesregierung unterstütze den Betrieb eines Busses, doch müsse, um eine solche Förderung zu erfahren, erst einmal der Verein bestehen.

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